Valentino Rossi machte am Freitag den Spaniern einen Strich durch die Rechnung

MotoGP 2013

— 14.06.2013

Bestzeit: Rossi hält die Spanier in Schach

Superstar Valentino Rossi markiert im zweiten Freien Training die Bestzeit in Barcelona - Stefan Bradl nach Sturz auf Platz neun

Valentino Rossi störte die spanischen Festspiele im zweiten Freien Training auf dem Circuit de Catalunya. Bis drei Minuten vor Ablauf der Zeit führten vier Spanier die Zeitenliste an, doch dann zauberte der Yamaha-Werksfahrer die Bestzeit in 1:42,297 Minuten aus dem Ärmel. Damit verwies er seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo, der im Vorjahr den Grand Prix in Barcelona gewonnen hat, um 49 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz. Honda-Ass Dani Pedrosa wurde Dritter. Sein Rückstand auf Rossi betrug 0,260 Sekunden.

Bei einer Streckentemperatur von 51 Grad probierten die Fahrer die zur Verfügung stehenden Reifenmischungen von Bridgestone aus. Die meisten Fahrer drehten am Nachmittag zwischen 17 und 20 Runden. Vor heimischer Kulisse zeigte auch Alvaro Bautista mit der Kunden-Honda des Gresini-Teams als Vierter auf. Am Vormittag war der Spanier noch in Kurve eins ausgerutscht, aber diesmal lief alles glatt. Auch Marc Marquez konnte sich vom Vormittag, als sein Rückstand 1,2 Sekunden betrug, deutlich steigern.

Der zweite Honda-Werksfahrer reduzierte die Lücke auf 0,560 Sekunden und schob sich auf Position sechs nach vor. Zwei Fahrer in den Top 10 kamen nicht an ihre Zeiten vom ersten Training heran. Neben Pedrosa war das noch Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha), der am Nachmittag die fünftschnellste Runde drehte. Nicht optimal lief das Training für Stefan Bradl: Schon nach zehn Minuten lag seine LCR-Honda in Kurve zehn im Kiesbett.

Dem Deutschen klappte in der Linkskurve nach der Gegengeraden das Vorderrad ein. Es war ein harmloser Ausrutscher. Bradl kehrte an die Box zurück und stieg auf seine Ersatzmaschine. Damit griff er wieder in das Training ein und markierte seine persönliche Bestzeit, die ihn auf Platz neun brachte, in seiner letzten Runde. Sieben Zehntelsekunden betrug sein Rückstand auf Rossi. Auch Ducati fiel im zweiten Training etwas zurück.

Das Werks-Team ist in Barcelona noch mit dem Standardmaterial unterwegs. Erst beim Test am Montag wird das neue Labor-Bike zum Einsatz kommen. Nicky Hayden und Andrea Dovizioso belegten die Plätze sieben und acht. Der Rückstand betrug sechs beziehungsweise acht Zehntelsekunden. Eine erneut starke Leistung lieferte Aleix Espargaro (Aspar) ab. Der Spanier war mit der ART von Aprilia klar der schnellste CRT-Vertreter und fuhr auf Platz zehn. Auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke büßte Espargaro nur neun Zehntelsekunden auf die Spitze ein.

Damit war er auch einen Tick schneller als Pramac-Pilot Andrea Iannone. Espargaros Teamkollege Randy de Puniet bestätigte die Form des Motorrades als Zwölfter. Der Franzose hatte knapp die Nase vor Ducati-Testfahrer Michele Pirro, der Ben Spies auf der zweiten Pramac-Maschine vertritt. Pech hatte Bradley Smith (Tech-3-Yamaha). Der Brite hat sich erst vor zwei Wochen an seinem verletzten kleinen Finger operieren lassen. Am Nachmittag stürzte Smith und ging gebeutelt davon.

Fotoquelle: Yamaha

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