Jorge Lorenzo fuhr am Freitag in Barcelona auf den zweiten Rang

MotoGP 2013

— 14.06.2013

Lorenzo: Freitagszeiten nicht aussagekräftig

Abstimmungsarbeit statt Zeitenjagd: Jorge Lorenzos Testprogramm bringt ihn am Freitag in Barcelona auf den zweiten Rang - Reifenabbau macht Sorge

Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo hat am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Katalonien in Barcelona dort weitergemacht, wo er bei seinem überzeugenden Sieg vor zwei Wochen in Mugello aufgehört hat. Am Vormittag fuhr der Spanier auf dem Circuit de Catalunya die Bestzeit, am Nachmittag musste er sich im zweiten Freien Training lediglich seinem Teamkollegen Valentino Rossi geschlagen geben. Der Italiener fuhr 49 Tausendstelsekunden schneller als Lorenzo, dessen schnellste Runde mit 1:42.346 Minuten gestoppt wurde.

Den Zeiten des Freitags will der Spanier allerdings nicht allzu viel Bedeutung beimessen: "Das heutige Ergebnis ist nicht sehr aussagekräftig, denn nicht alle Fahrer sind auf den selben Reifen gefahren. Ein neuer Reifen macht dich eine halbe Sekunde oder mehr schneller." So beschränkte sich der amtierende Weltmeister am Freitag auf den Test des weichen Hinterreifens: "Wir sind während des gesamten Trainings auf den gleichen Reifen gefahren um zu verstehen, warum sie unter diesen Wetterbedingungen so sehr abbauen."

Bei Asphalttemperaturen von über 50 Grad erwies sich der weiche Bridgestone-Pneu als nicht besonders standfest: "Bei den höheren Temperaturen baut der Reifen von Runde zu Runde mehr ab. Ich denke aber, dass heute fast alle Fahrer Probleme damit hatten", sagt Lorenzo. Er selbst überließ den Test des harten Hinterreifens zwei Markenkollegen:"Wir wussten, dass Valentino und Crutchlow den harten Hinterreifen ausprobieren werden und wollten ihre Kommentare abwarten. Sie sagten, dass er besser als der weiche sei", so Lorenzo. "Wir werden ihn im Laufe des Wochenendes noch ausprobieren."

Darüber hinaus arbeiteten der 25-Jährige und sein Team an der Abstimmung der M1, wobei allerdings nicht jeder Versuch ein Treffer war: "Wir haben gut angefangen, aber dann haben wir zwei Abstimmungen ausprobiert, die nicht so gut funktioniert haben", erklärt Lorenzo. "Wir müssen das Motorrad verbessern, damit ich weiterhin 1:42er Zeiten fahren kann, was mein Ziel ist." Generell ist der Spanier mit der Leistung der Yamaha aber zufrieden: "Unser Tempo ist gut, wir gehören zu den schnellsten im Feld."

Fotoquelle: Yamaha

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