Marc Marquez legte am Nachmittag in Barcelona erheblich zu

MotoGP 2013

— 14.06.2013

Marquez zuversichtlich: "Weiß, wo ich die Zeit verliere"

Nach schwachem Auftakt legt Mark Marquez am Nachmittag in Barcelona zu - Unfallverletzungen von Mugello sind auskuriert

Nachdem er vor 14 Tagen in Mugello vor allem mit seinem Horrorsturz für Schlagzeilen gesorgt hatte, kehrte Marc Marquez heute am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Katalonien in Barcelona wieder zur Normalität zurück. Das fiel ihm am Vormittag zunächst offensichtlich noch schwer, als Neunter hatte der 20-Jährige 1,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Im zweiten freien Training steigerte sich der Honda-Pilot auf Rang sechs und verkürzte den Abstand auf den Tagesschnellsten Valentino Rossi (Yamaha) auf rund eine halbe Sekunde.

"Ich hoffe, dass wir morgen so weitermachen können, denn wir steigern uns. Im ersten Training waren wir völlig verloren, mit der Abstimmung und mit allem. Aber wir haben wieder in die Spur zurückgefunden", sagt Marquez. "Am Anfang war es etwas schwierig, aber am Nachmittag ging es besser. Wir haben im zweiten Training viele Dinge verändert, und das war besser." Dennoch sieht der 20-Jährige morgen noch einige Arbeit auf sich und sein Team zukommen: "Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden, denn wir haben einige Probleme."

Vor allem bei der Wahl der Reifen tappt der amtierende Moto2-Weltmeister noch ein wenig im Dunkeln, obwohl er vorne und hinten jeweils beide Mischungen ausprobierte. Doch ein Urteil kann er noch nicht fällen. "Als wir die Reifen wechselten, haben wir auch die Abstimmung des Motorrads verändert", erklärt Marquez. Das Programm für den morgigen Tag hat er daher schon festgelegt: "Morgen Vormittag müssen wir uns auf die Abstimmung konzentrieren und im vierten Freien Training dann auf die Reifen, denn das findet zur selben Zeit wie das Rennen statt. Auf dem weichen Reifen war es nicht so schlecht, auf dem harten Reifen hatte ich einige Probleme."

Beim Blick auf die Ergebnisliste fiel auf, dass Marqeuz vor allem im ersten Sektor sehr schnell war und die Zeit im hinteren Teil der Strecke verlor. Dafür hat er 20-Jährige eine Erklärung: "Der erste Sektor ist ein hartes Anbremsen und dann zwei Richtungswechsel. Das ist ähnlich wie in Mugello. Aber dann kommen die langen Kurven, in denen wir ein paar Schwierigkeiten haben", so Marquez. "Das hängt auch mit meinem Fahrstil zusammen, dort muss ich mich steigern. Ich weiß, wo ich die Zeit verliere."

Von den Folgen seines High-Speed-Abfluges in Mugello spürt der Spanier kaum noch etwas, obwohl die Erholungszeit recht knapp war. "Die Schulter ist in Ordnung, ich bin hundertprozentig fit", beteuert Marquez. "Ich hatte nur zwei drei freie Tage, an denen ich versucht habe, mich so gut wie möglich von den Verletzungen zu erholen. Danach haben ich wieder mit dem normalen Training begonnen. Es tut zwar noch ein bisschen weh, aber beim Fahren vergisst man das."

Fotoquelle: Repsol

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