Bradley Smith hatte auch am Freitag in Barcelona mit dem Motorrad zu kämpfen

MotoGP 2013

— 14.06.2013

Smith bekommt Reifen nicht zum Arbeiten

Bradley Smith geht in Barcelona erneut zu Boden und fährt weiter hinterher - Der Tech-3-Pilot bekommt die Bridgestone-Reifen nicht zum Arbeiten

Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Katalonien in Barcelona ging die Leidenszeit von Bradley Smith weiter. Der Tech-3-Pilot hat weiterhin einen großen Rückstand auf die Spitze. Am Vormittag fuhr der 22-Jährige auf dem Circuit de Catalunya auf Platz zwölf und hatte fast zwei Sekunden Rückstand auf Markenkollege Jorge Lorenzo. Am Nachmittag wurde Smith mit einer Zeit von 1:44.247 Minuten gar nur 14. (+ 1,950 Sekunden). Dort fuhr der Birte jedoch nur elf Runden, nachdem er in Kurve drei zu Boden ging.

"Der dritte Sturz in vier Tagen", klagt Smith, der schon in Mugello zwei Mal gestürzt war. "Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich verletzt bin und nicht fahre wie gewohnt oder nicht die Kraft habe, mich in der normalen Position zu halten." Beim ersten Sturz in Italien hatte sich der Brite eine tiefe Fleischwunde am kleinen Finger der linken Hand zugezogen, die ihn immer noch behindert. "Es wird besser, aber um ein MotoGP-Motorrad auf dem notwendigen Niveau zu fahren, haben ich nicht genug Kraft in der Hand."

Der MotoGP-Neuling will den Rückstand jedoch nicht nur auf die Verletzung schieben sondern sagt: "Es fehlt etwas im Paket. Die Abstimmung der Yamaha hat sich seit dem Saisonbeginn verändert. Ich habe jedoch wie gehabt weitergemacht, weil ich als Rookie nicht zu viel verändern wollte. Ich muss dieser Richtung aber folgen." Dabei helfen ihm die Vergleiche mit seinen Markenkollegen nur wenig. "Man muss sich nur Jorge und Valentino anschauen, die sind völlig unterschiedlich. Man kann daher nicht sagen: 'Diese Abstimmung funktioniert und diese nicht'. Es geht um die Balance und den Schwerpunkt des Motorrads. Der ist bei den den Spitzenfahrern ähnlich", so Smith.

Dabei gibt es durchaus Parallelen zwischen den Yamaha-Piloten. "Mein Motorrad ist ähnlich lang wie Jorges", erklärt Smith, dessen Teamkollege Cal Crutchlow den langen Radstand des Motorrads des Spaniers als unfahrbar bezeichnet hatte. "Aber Jorge fährt ein anderes Motorrad. Die Anordnung des Tanks und einiger anderen Teile ist bei diesem Chassis unterschiedlich. Das kann man nicht direkt vergleichen", erklärt Smith.

Größtes Problem des 22-Jährigen ist ohnehin ein anderes: "Ich bringe die Reifen nicht zum Arbeiten. Es fühlt sich an, als würde ich auf Murmeln fahren. Heute Nachmittag auf den weichen Reifen fühlte es sich besser an, aber ich brauche 50 Grad Streckentemperatur, um den Reifen zum Arbeiten zu bringen. Das ist nicht normal", so Smith. Wir müssen herausfinden, wie ich den Reifen auf am Morgen zum Arbeiten bringe. Wenn sie arbeiten, sind sie gut, aber falls nicht, kann man dumme Stürze wie heute haben."

"Ich versuche die ganze Zeit herauszufinden, was ich falsch mache. Ist es das Bremsen, das Gas geben, die Traktionskontrolle oder hängt es mit der Abstimmung zusammen? Wie gelingt es ihnen, zusätzliche Temperatur in den Reifen zu bekommen?", rätselt Smith über die Ursache. "Wir haben keine Temperatursensoren, mit denen wir feststellen könnten, ob die Reifen wirklich kalt sind, aber so fühlt es sich an. Ich bräuchte vielleicht die CRT-Reifen", meint der Brite. Die Reifen der CRT-Motorräder sind in dieser Saison weicher als die der Prototypen.

Fotoquelle: Tech 3

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