Dani Pedrosa fuhr auf dem weichen Hinterreifen die Bestzeit

MotoGP 2013

— 15.06.2013

Pedrosa im vierten Freien Training an der Spitze

Im vierten Freien Training von Barcelona sicherte sich Dani Pedrosa die erste Bestzeit des Wochenendes - Reifentest bei heißen Bedingungen

Im vierten Freien Training zum Großen Preis von Katalonien in Barcelona fuhr Dani Pedrosa (Honda) die erste Bestzeit des Wochenendes. Der Spanier umrundete den 4,727 Kilometer langen Circuit de Catalunya in einer Zeit von 1:42,078 Minuten und war damit 44 Tausendstelsekunden schneller als Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha). Auf den dritten Patz fuhr mit Jorge Lorenzo (+ 0,309 Sekunden ein weiterer Yamaha-Pilot. Pedrosa fuhr seine Zeit zu Beginn des Qualifyings auf dem weicheren Hinterreifen.

Die Fahrer nutzten die 30 Trainingsminuten vor allem dazu, um bei vergleichbaren Bedingungen wie beim Rennstart die Reifen für das Rennen auszuwählen, welches morgen um 14 Uhr gestartet wird. Bei Lufttemperaturen von 30 Grad Celsius wurde die Strecke im Verlauf des Trainings bis zu 56 Grad heiß. Wärmer war es in der MotoGP-Saison 2013 bisher noch nicht. Mit Ausnahme von Pedrosa, der das Training mit dem weicheren Hinterreifen begann, testeten die meisten Spitzenfahrer zunächst den harten Hinterreifen und wechselten später auf die weichere Mischung.

Kurz vor dem Ende des Trainings war Pedrosa in einen kuriosen Zwischenfall verwickelt. Nach Angaben seines Teams war eine Biene oder Wespe unter seine Lederkombi gelangt und hatte ihn gestochen. Hinter den Top 3 platzierte sich Valentino Rossi (Yamaha, + 0,528). Auf einen guten fünften Rang fuhr Stefan Bradl (LCR-Honda, + 0,643 Sekunden), gefolgt von Marc Marquez (Honda, + 0,787) und Nicky Hayden (Ducati, + 0,843).

Stark präsentierte sich auch wieder Aleix Espargaro (ART), der als Achter mit nur gut einer Sekunde Rückstand erneut bester CRT-Pilot war. Der Spanier sorgte auch für den einzigen Sturz im dritten Freien Training. Rund zehn Minuten vor Ende der Sitzung sah man Espargaro und sein Motorrad im Kiesbett der vierten Kurve. Der Aspar-Pilot stand jedoch alleine auf und blieb offenbar unverletzt.

Einen Fahrerwechsel gab es vor dem vierten Freien Training bei Avintia. Hiroshi Aoyama musste nach seinem Sturz im dritten Freien Training das Rennwochenende vorzeitig beenden. Der Japaner war ins Kiesbett geflogen und hatte sich dabei Sehnen in den Fingern der linken Hand verletzt. Aoyama wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus in Barcelona gebracht. Seine FTR-Kawasaki übernahm Lokalmatador Javier del Amor aus Barcelona, der bereits als Testfahrer für Avintia tätig war. Der Spanier belegte nach 13 Runden mit 6,872 Sekunden Rückstand den 24. und letzten Platz.

Fotoquelle: Honda

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