Valentino Rossi sieht in der Bremsphase Nachteile gegenüber Jorge Lorenzo

MotoGP 2013

— 15.06.2013

Rossi: Probleme in der Bremsphase verhindern Steigerung

Valentino Rossi kann auch in Barcelona im Qualifying nicht entscheidend zulegen - Es liegt an Feinheiten der Abstimmung seiner Yamaha

Valentino Rossi hat im Qualifying sein Ziel knapp verpasst. Der Yamaha-Werksfahrer wollte in den entscheidenden 15 Minuten auf dem Circuit de Catalunya unter 1:42 Minuten bleiben und in die ersten beiden Startreihen kommen. Schlussendlich lautete seine beste Runde 1:41,959 Minuten, doch die zweite Reihe verpasste der Italiener um 0,117 Sekunden. Die Konkurrenz konnte sich deutlich mehr steigern. So betrug Rossis Rückstand auf die Pole-Zeit von Honda-Pilot Dani Pedrosa 1,066 Sekunden. Am Sonntag wird sich Rossi auf Startplatz sieben in Reihe drei aufstellen.

"Die heutigen Trainings waren für uns nicht so schlecht, denn wir haben gut gearbeitet", sieht er es dennoch positiv. "Hauptsächlich haben wir uns um die Rennpace gekümmert. Sie ist nicht so schlecht. Ich glaube, dass das Rennen sehr lang und sehr interessant werden wird. Pedrosa sieht sehr schnell aus. Er scheint auch einen starken Rennrhythmus zu haben. Jorge ist auch sehr schnell, aber auch Crutchlow und Marquez. Vier Fahrer haben eine sehr starke Pace."

"Das Rennen wird sehr lang, auch wenn es wie erwartet sehr heiß wird. Deshalb wird ein guter Start wichtig sein. Dann muss man einen guten Rhythmus bis zum Ende halten." Woran liegt es, dass Rossi auf eine schnelle Runde nicht mehr zulegen kann? "Das Problem liegt hauptsächlich in der Bremsphase. Es gibt hier drei harte Bremspunkte und bei jedem verliere ich im Vergleich zu Jorge und Crutchlow eine Zehntelsekunde. Am Ende sind es dann drei Zehntel."

"Wenn ich versuche etwas später zu bremsen, dann kann ich das Motorrad nur schwierig für die Kurve verzögern", erläutert Rossi. "Wir arbeiten an der Abstimmung, um diesen Aspekt zu verbessern. Sonst sieht es hier für uns nicht so schlecht aus." Die Reifenwahl für das Rennen ist knifflig. Am Samstag wurden die meisten Runden mit der weicheren Mischung absolviert. "Die Reifenwahl wird ebenfalls interessant werden. Wir müssen im Qualifying auf eine schnelle Runde noch etwas finden. Weit sind wir nicht weg, denn ein Zehntel schneller und ich hätte es in die Top 5 geschafft."

"Trotzdem muss ich mich noch steigern. Auf der Bremse bin ich sehr am Limit. Die anderen Jungs können sich im Vergleich zu mir mehr verbessern. Wir arbeiten an dieser Sache. Noch müssen wir an der Abstimmung arbeiten, denn ich kann in einigen Kurven noch schneller werden. Im Warmup werden wir Modifikationen ausprobieren. Ein guter Start wird sehr wichtig sein. Ich werde alles geben." Rossi wollte seine Reifenwahl nicht verraten, er deutet aber die weichere Mischung an. "Ich glaube, dass morgen alle mit dem gleichen Reifen fahren werden, aber jetzt wissen wir es noch nicht.

"In der Startaufstellung werden alle Topleute die gleiche Entscheidung treffen. Auch mit dem harten Reifen ist es sehr schwierig. Das Problem ist das Durchdrehen des Hinterreifens. Dadurch steigt die Reifentemperatur und das Motorrad wird schwierig zu kontrollieren. Ich glaube, dass es keine besondere Strategie bei der Reifenwahl geben wird." Zudem kam bei Rossi und seinem Teamkollegen Lorenzo schon der vierte Motor zum Einsatz. Je ein Triebwerk musste Yamaha abschreiben, weil es technische Probleme gab. Fünf Motoren sind pro Saison erlaubt. Das Honda-Werksteam hat erst das zweite Triebwerk im Einsatz.

Fotoquelle: Yamaha

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