Dani Pedrosa fuhr im Qualifying von Barcelona in einer eigenen Liga

MotoGP 2013

— 15.06.2013

Polesetter Pedrosa bejubelt "perfekte Runde"

Dani Pedrosa pulverisiert im Qualifying von Barcelona den Streckenrekord von Casey Stoner und startet sein Heimrennen von der Pole-Position

Heute Nachmittag trauten beim Qualifying der MotoGP zum Großen Preis von Katalonien in Barcelona viele ihren Augen nicht. Doch auch ein prüfender Blick änderte nichts an den Zahlen, die auf dem Zeitenmonitor aufleuchteten: 1:40,893 Minuten stand dort hinter dem Namen von Dani Pedrosa (Honda). Dem Spanier war auf dem Circuit de Catalunya eine Traumrunde gelungen, mit der er die bisherige Rekordzeit im Qualifying, die 2008 von Casey Stoner gefahren worden war, um gut drei Zehntelsekunden unterbot. Damit war dem Spanier die Pole-Position für sein Heimrennen nicht zu nehmen.

"Das ist eine sehr gute Rundenzeit. Es ist etwas besonderes, sie hier auf dieser Strecke vor all den Fans zu fahren", freut sich Pedrosa. Der 27-Jährige führte zu diesem Zeitpunkt das Klassement bereits an, legte dann aber noch einmal nach: "Ich hatte schon beim ersten Versuch eine gute Zeit gefahren, war mir aber nicht sicher und bin daher noch einmal rausgegangen", sagt der Honda-Pilot.

Dabei gelang ihm eine Runde, wie sie nie zuvor ein Motorradfahrer in Barcelona gefahren war. "Ich habe in der Runde keinen Fehler gemacht und würde sie als perfekte Runde bezeichnen", sagt Pedrosa. Das zeigt sich auch am Vorsprung auf den Zweitplatzierten: Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) war 0,608 Sekunden langsamer als Pedrosa. Dennoch kann sich der Spanier an eine noch bessere Runde erinnern: "Es war eine der besten, aber nicht die beste Runde überhaupt. Valencia im der vergangene Saison war noch etwas stärker."

Unter dem Strich zählte für den 27-Jährigen aber nur eines: "Es war wichtig, in der ersten Reihe zu stehen, aber die Pole zu haben, ist fantastisch. Wir haben unsere Renntempo heute steigern können, worüber ich sehr glücklich bin." Im morgigen Rennen neigt Pedrosa zum weicheren Hinterreifen, mit dem er im vierten Freien Training, welches der Rennvorbereitung dient, bereits eine Bestzeit gefahren war.

"Es sieht so aus, als könnten viele Fahrer für einige Runden den harten Hinterreifen verwenden, aber das Gefühl darauf ist nicht gut. Die Tendenz geht mehr zu weich. Es war heute klarer als gestern", sagt Pedrosa, der von seinen Heimfans beflügelt morgen zum Sieg fahren will: "Das ist für mich ein gutes Gefühl, wie bei allen spanischen Rennen. Ich spüre die Energie der Fans und möchte sie zu meinem Vorteil nutzen."

Fotoquelle: Repsol

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