Andrea Dovizioso musste sich mir einer schwierig zu fahrenden Ducati abmühen

MotoGP 2013

— 16.06.2013

Dovizioso: "Ich glaube an dieses Projekt"

Andrea Dovizioso hat in Barcelona kaum Chancen und wird Siebter - Trotzdem glaubt er an eine erfolgreiche Zukunft mit Ducati

Bereits an den Trainingstagen hatte sich abgezeichnet, dass Barcelona ein schwieriges Unterfangen fr Andrea Dovizioso und Ducati werden wrde. Im Rennen ging es fr den Italiener nur rckwrts. Der Hinterreifen baute erwartungsgem stark ab und "Dovi" hatte seine Mhe. Am Ende musste er sich noch Rookie Bradley Smith geschlagen geben. Mehr als Platz sieben war auf dem Circuit de Catalunya nicht zu holen. "Wir wussten, dass diese Strecke fr uns nicht zu den Besten zhlt. Eines unserer Probleme ist das Pumpen am Hinterrad und dieser Kurs ist fr dieses Phnomen bekannt."

"Wenn die Temperaturen steigen, dann wird dieses Problem noch grer. Man muss im Rennen zu viel Kraft aufwenden, um damit zurechtzukommen", schildert Dovizioso den Teufelskreis. "Deshalb knnen wir nicht die Rundenzeiten halten. Es war aber fr alle schwierig das Tempo zu halten. Bei allen Fahrern baute der Hinterreifen stark ab. Es war wirklich schwierig hier konstant zu sein. Ansonsten waren wir an diesem Wochenende nie wirklich schnell. Im Rennen ist es dann noch schwieriger gelaufen."

"Die Realitt hat sich im Rennen gezeigt. Unser derzeitiges Level wurde besttigt", sagt der Italiener klipp und klar. "Ducati arbeitet aber hart. Morgen haben wir einen weiteren Test. Ich glaube nicht, dass er wichtig sein wird, um den Unterschied auszumachen, aber wir mssen weiterarbeiten." Abgesehen von Platz sieben betrug Doviziosos Rckstand im Ziel 32 Sekunden. Eine Ewigkeit im modernen Rennsport.

Bisher hat der 27-Jhrige keine Fortschritte mit der italienischen Marke geschafft. Sind die 32 Sekunden Rckstand ein Abbild der derzeitigen Situation? "Ja das glaube ich. Loris ist damals bei seinem Sieg hier fantastisch gefahren und wir wissen alle, was Casey mit Ducati gemacht hat. Die derzeitige Situation ist fr alle gleich. In allen Bereichen passen Kleinigkeiten nicht. Das summiert sich ber eine Runde auf eine Sekunde oder mehr. Wir wissen das und arbeiten daran. Gemeinsam mssen wir verstehen, was wir anders als jetzt machen mssen."

Mit Ausnahme von Nicky Hayden haben bisher alle Fahrer das Handtuch geworfen und haben Ducati wieder verlassen. Wie sieht die Motivation bei Dovizioso aus? "Ich arbeite daran, denn es ist die Basis um alles im Rennen herauszuholen. Es ist aber nicht einfach. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass Fahrer die Motivation verlieren, wenn sie keine Fortschritte sehen. Ich bin fokussiert, weil ich an dieses Projekt glaube. Wir haben uns bis jetzt nicht so sehr gesteigert wie wir das wollten. Wir mssen eine groe Vernderung vornehmen, und ich meine damit wirklich gro."

Am Montag rckt Ducati mit dem neuen Labor-Bike aus. Es wird ein wichtiger Test fr die kommenden Wochen. "Wir mssen entscheiden mit welchem Motorrad wir weitermachen wollen. Deshalb mssen wir Vergleichstests fahren. Wir wissen, dass das neue Chassis anders ist, aber das Resultat ist nicht groartig anders. Es ist nicht das, was wir brauchen um den Rckstand zu reduzieren. Trotzdem mssen wir weiterarbeiten. Vor dem Test in Mugello war der Plan, dass wir dieses Motorrad schon hier einsetzen. Wir hatten aber nicht genug Material fr vier Motorrder. Es war fr diese Strecke aber kein Problem", meint Dovizioso.

Fotoquelle: Ducati

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