Dani Pedrosa machten die zu weichen Vorderreifen im Rennen zu schaffen

MotoGP 2013

— 16.06.2013

Pedrosa: Wenn der Vorderreifen Alarm schlägt...

Dani Pedrosa hatte sich vom MotoGP-Rennen in Barcelona mehr als Platz zwei erwartet, doch fehlender Grip des Vorderreifens bremst den Spanier ein

Nach seiner Traumrunde im Qualifying und angesichts der heißen Temperaturen, die seiner Honda entgegenkommen, war Dani Pedrosa der Große Favorit für das MotoGP-Rennen beim Großen preis von Katalonien in Barcelona. Doch der Spanier verpasste den erhofften Heimsieg und musste sich nach 25 Runden auf dem Circuit de Catalunya Jorge Lorenzo (Yamaha) geschlagen geben. "Ich hatte erwartet, heute etwas schneller zu sein, musste mich aber der Situation im Rennen anpassen", sagt Pedrosa nach dem Rennen.

"Es war wegen der Bedingungen ein hartes Rennen. Es war sehr warm auf dem Motorrad", sagt der 27-Jährige - bei Temperaturen von knapp 30 Grad Celsius nicht verwunderlich. "Ich hatte einen guten Start und fühlte mich in den ersten Runden sehr gut", blick Pedrosa auf den Rennstart zurück. Allerdings war der gute Start des Polesetters nicht gut genug, denn Lorenzo fuhr von Startplatz drei aus in der ersten Kurve an die Spitze.

Im Anschluss wollte Pedrosa zunächst das Tempo kontrollieren: "Ich habe versucht ruhig zu bleiben und mir die Reifen einzuteilen. Danach habe ich etwas härter attackiert, habe vom Motorrad aber gleich die erste Warnung erhalten", sagt der Honda-Pilot. Die Warnung in Form eines rutschenden Vorderreifens erhörte der Spanier. "Es war noch zu viel Benzin im Tank, um anzugreifen", so sein Schluss. "Ich habe es ein paar Runden später versucht, aber da kam die nächste Warnung. Da habe ich verstanden, dass ich den Vorderreifen nicht stärker belasten darf."

"Als ich versuchte, in den Kurven schneller zu fahren, spürte ich, dass der Reifen die Energie nicht aufnahm. Ich habe zwar versucht, durch Verlagerung des Körpers daran etwas zu ändern, aber wenn man diese Motorräder im Rennrhythmus bewegt, muss alles auf dem Punkt sein. Mit der Elektronik kann man da nicht viel machen", veranschaulicht der WM-Führende die Schwierigkeiten.

Vor allem an einer Schlüsselstelle konnte Pedrosa das Tempo Lorenzos nicht mitgehen: "Ich habe in den letzten beiden Kurven viel verloren, dort hat sich Jorge immer einen Vorteil erarbeitet. Ich war nie nahe genug hinter ihm, um einen Überholversuch zu starten, denn er zog auf der Geraden immer weg. Ich wollte das Tempo hoch halten, aber die Reifen wurden von Runde zu Runde schlechter. Es war schwierig, auf der Reifenflanke zu fahren."

Kurz vor Rennende kam ihm dann Teamkollege Marc Marquez noch einmal bedrohlich nahe: "Ich habe zwei Runden vor Ende in der ersten Kurve einen Fehler gemacht und bin in der Schikane von der Linie abgekommen. Danach hörte ich den Motor von Marcs Motorrad ziemlich laut", sagt Pedrosa. In Kurve vier wagte Marquez einen Angriff, bei dem er - scheinbar - das Hinterrad von Pedrosas Motorrad berührte. Dieser spürte jedoch keinen Kontakt.

Trotz des verpassten Sieges kann Pedrosa dem Rennwochenende in Barcelona noch etwas Positives abgewinnen: "Es war wichtig, die Führung in der Meisterschaft zu behaupten. Letztendlich ist es eine gute Position. Wir stehen vor einem wichtigen Test, hoffentlich können wir dabei das Motorrad für die nächsten Tests etwas verbessern", blickt der 27-Jährige auf den Test in Aragon am Dienstag und Mittwoch.

Fotoquelle: Honda

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