CRT-Pilot Aleix Espargaro möchte näher an die Prototypen herankommen

MotoGP 2013

— 17.06.2013

Espargaro im Glück, de Puniet im Pech

Aspar dominiert mit Aleix Espargaro auch in Barcelona die CRT-Wertung - Teamkollege Randy de Puniet fällt mit technischem Defekt zeitig aus

Mit knapp einer Minute Rückstand überquerte Aleix Espargaro beim Katalonien Grand Prix in Barcelona die Ziellinie. Der Spanier war als Achter bester CRT-Pilot. Die vielen Ausfälle brachten dem Aspar-Piloten wie in Mugello acht Punkte. Weniger erfreulich verlief Randy de Puniets Sonntag. Der Franzose erntete einen weiteren Nuller. Doch dieses Mal war nicht de Puniet am Ausfall schuld. Die ART-Maschine des ehemaligen Pramac-Piloten quittierte bereits nach der ersten Runde ihren Dienst.

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Team und ich hatten ein besonderes Wochenende", bemerkt Espargaro. "Als ich die vielen Fans sah, wie sie uns auf der Ehrenrunde anfeuerten, bekam ich Gänsehaut. Ich war bester CRT-Pilot und mein Bruder gewann das Moto2-Rennen. Es war also ein perfektes Wochenende." Doch komplett zufrieden war der ehrgeizige Spanier nicht.

"Um ehrlich zu sein, es war nicht mein bestes Rennen. Ich spürte, dass das Vorderrad keine Haftung hatte und stürzte mehrmals beinahe. Ich fuhr sehr vorsichtig und wollte einfach ins Ziel kommen. Wir sind immer noch die besten CRTs, doch wir wären gerne näher an den Prototypen. Wenn der Asphalt zu warm ist, dann rutscht das Motorrad und ich kann nicht in die Kurven einbiegen. Zudem leiden wir unter beim Beschleunigen verglichen mit den Prototypen unter der geringeren Leistung", schildert Espargaro.

Mit 36 Punkten ist Espargaro in der Fahrerwertung mit Abstand der beste CRT-Pilot. Hinter Hector Barbera und Danilo Petrucci muss sich Teamkollege de Puniet als Vierter einreihen. "Wir hatten an diesem Wochenende nicht viel Glück", bedauert der Franzose. "Beim Start bemerkte ich, dass der Motor nicht richtig läuft. Wir verloren Leistung und ich wurde zu Beginn von einigen Fahrern überholt."

"Ich versuchte, den Windschatten von Karel Abraham zu bekommen, doch ich verlor die komplette Beschleunigung. Ich bekam nichts Ungewöhnliches mit, doch als ich über die Ziellinie fuhr, blockierte das Hinterrad zum ersten Mal. Ich konnte das Motorrad nicht mehr kontrollieren und fuhr geradeaus. Zuerst dachte ich, dass es ein Problem mit der Motorbremse ist, doch dann ging das Motorrad ganz aus. Ich hätte gern ein starkes Rennen an diesem Wochenende gezeigt, doch wir hatten nicht viel Glück", so de Puniet.

Fotoquelle: Aspar

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