Routinier Colin Edwards setzte sich in Barcelona ordentlich in Szene

MotoGP 2013

— 17.06.2013

Edwards überrascht mit Top-10-Ergebnis

Forward bejubelt Colin Edwards, der beim Rennen in Barcelona als Neunter durchs Ziel fährt - Teamkollege Claudio Corti wird Zwölfter

Die Reise nach Barcelona hat sich für das Forward-Team definitiv ausgezahlt. Elf Punkte holten Colin Edwards und Claudio Corti für das Team. Auch wenn beide Piloten von den vielen Ausfällen der Konkurrenten profitierten, konnten sie mit ihren FTR-Kawasakis gute Leistungen zeigen. Edwards war als Neunter nur etwa viereinhalb Sekunden langsamer als Aleix Espargaro, der sonst immer in seiner eigenen Welt fährt.

"Ich hatte einen guten Start. Nach dem Samstag wurden am Motorrad keine großen Änderungen vorgenommen. Ich bin mit dem Paket recht zufrieden", erklärt der "Texas Tornado". "In den ersten Runden stürzten einige Fahrer über das Vorderrad. Es gab hier und dort Staubwolken, doch mein Motorrad lief gut. Als ich freie Fahrt hatte und Espargaro vor mir sah, klemmte ich mich natürlich dahinter und pushte so hart wie möglich."

"Ich hatte den Eindruck, etwas heranzukommen. Er zog weg und ich kam wieder ran. Es hatte etwa das halbe Rennen lang etwas von einem Ziehharmonika-Effekt. Am Ende sah ich Aleix und wollte mit ihm mithalten. Doch ich verlor den Anschluss etwas", schildert Edwards. "Ich konnte mich entscheiden: Druck machen und in den Kies fahren oder auf Nummer sicher gehen und das Rennen nach Hause fahren. Ich sah auf der Boxentafel, dass wir in den Top 10", blickt er zurück. "Nach dem schwierigen Saisonstart wäre ein Top-10-Ergebnis gut für das Team gewesen."

Edwards fuhr sein mit Abstand bestes Saisonergebnis nach Hause und holte sich dafür sieben WM-Punkte. Teamkollege Corti fuhr als Zwölfter ins Ziel. "Wir hatten für Barcelona ein klares Ziel. Wir wollten in die Punkte und das haben wir geschafft", bilanziert der Italiener. "Das Wochenende begann nicht so gut. Ich hatte kein gutes Gefühl für das Motorrad. Während des Rennens hatte ich stark zu kämpfen."

"Ich mag diesen Kurs nicht besonders, habe es aber trotzdem geschafft und wurde Zwölfter. Nach dem schwierigen Rennen in Le Mans und der Zwangsaufgabe in Mugello fühlt es sich gut an, wieder ein Rennen beendet zu haben. Wir haben neue Daten, die wir analysieren können, damit wir für die kommenden Rennen besser vorbereitet sind", so Corti.

Fotoquelle: FGlaenzel

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