Weltmeister Jorge Lorenzo war auch beim Test am Montag nicht zu schlagen

MotoGP 2013

— 17.06.2013

Barcelona-Test: Lorenzo mit Bestzeit, Suzuki gut dabei

Nach dem Sieg am Vortag schiebt sich Jorge Lorenzo auch beim Test an die Spitze - Ducati und Suzuki überraschen mit guten Rundenzeiten

Die Rückkehr von Suzuki war beim Testtag nach dem Katalonien Grand Prix in Barcelona das große Thema. Ende 2011 zogen sich die Japaner aus der MotoGP zurück und kündigten bereits damals an, in der Saison 2014 wieder mit einem neuen Prototypen an den Start zu gehen. Diese eigene Vorgabe wird Suzuki aber nicht ganz erfüllen: Die Rückkehr wurde um ein Jahr auf 2015 verschoben. In Barcelona fuhr der neue Prototyp erstmals zusammen mit den Maschinen der Konkurrenz auf der Strecke und ermögliche einen Vergleich.

Am Ende war es Barcelona-Sieger Jorge Lorenzo (Yamaha), der sich an die Spitze der Zeitenliste schob. Lorenzo testete an seiner Werks-M1 Änderungen am Tank, die er sich von Yamaha wünschte. Der Spanier fuhr eine Zeit von 1:41.904 Minuten und war damit eine halbe Zehntelsekunde schneller als Ducati-Werkspilot Nicky Hayden. Mit 73 gefahrenen Runden zählte der Weltmeister von 2006 zu den fleißigsten Fahrern des Tages. Der US-Amerikaner saß erneut auf der Ducati-Labor-Maschine, die er bereits nach dem Jerez-Rennen und dem Ducati-Heimspiel in Mugello testete.

Stefan Bradl (LCR-Honda) tüftelte in Barcelona an neuen Setup-Varianten und war als Dritter immerhin bester Honda-Pilot. Der Deutsche arbeitete an etwas mehr Gefühl für die Front seiner RC213V. Das Honda-Werksduo reiste bereits vor dem Test ab, um am Dienstag und Mittwoch in Aragon zu testen. Auf Platz vier hinter Bradl folgte Andrea Dovizioso (Ducati), der auch beim Test langsamer war als Teamkollege Hayden.

Tech-3-Pilot Cal Crutchlow testete erstmals die 2013er-M1 und war als Fünfter etwa eine halbe Sekunde langsamer als Markenkollege Lorenzo. Knapp dahinter folgte Valentino Rossi, der nach mehr Feedback von der Front seiner Yamaha suchte. Der Italiener war für eine Rotphase verantwortlich, weil er knapp vor 16 Uhr stürzte. Yamaha-Markenkollege Bradley Smith hingegen beendete seinen Trainingstag recht zeitig, weil er sich erneut behandeln lassen musste.

Aspar-Pilot Aleix Espargaro beendete den Testtag als bester CRT-Pilot. Knapp hinter dem Spanier folgte bereits Randy de Puniet mit der neuen Suzuki. Der Franzose überließ Nobuatsu Aoki zu Beginn des Tages den neuen Prototyp, der in blau lackiert war. Doch später übernahm de Puniet die neue Maschine, die wie die Yamaha M1 auf einen Reihenvierzylinder-Motor setzt.

Bei Pramac-Ducati bestand die Hauptaufgabe darin, einen Vergleich zwischen der GP13 und dem Labor-Motorrad zu ziehen. Wie die Werkspiloten waren auch Andrea Iannone und Michele Pirro mit der Entwicklungs-Maschine unterwegs. Die Zeiten der beiden Italiener waren aber deutlich langsamer als die der Markenkollegen.

Die Testzeiten aus Barcelona:

1. Jorge Lorenzo (Yamaha) 1:41.904 Minuten (54 Runden)
2. Nicky Hayden (Ducati) 1:41.955 (73)
3. Stefan Bradl (Honda) 1:42.227 (31)
4. Andrea Dovizioso (Ducati) 1:42.417 (56)
5. Cal Crutchlow (Yamaha) 1:42.462 (57)
6. Valentino Rossi (Yamaha) 1:42.513 (57)
7. Aleix Espargaro (ART) 1:42.537 (63)
8. Randy De Puniet (Suzuki) 1:42.676 (73)
9. Andrea Iannone (Ducati) 1:42.697 (65)
10. Bradley Smith (Yamaha) 1:43.180 (25)
11. Michele Pirro (Ducati) 1:43.784 (70)
12. Hector Barbera (FTR-Kawasaki) 1:43.899 (54)
13. Colin Edwards (FTR-Kawasaki) 1:44.183 (38)
14. Karel Abraham (ART) 1:44.458 (61)
15. Danilo Petrucci (Suter-BMW) 1:44.477 (49)
16. Michael Laverty (PBM) 1:44.547 (53)
17. Claudio Corti (FTR-Kawasaki) 1:44.794 (56)
18. Yonny Hernandez (ART) 1:45.078 (36)
19. Lukas Pesek (Suter-BMW) 1:47.379 (52)

Fotoquelle: FGlaenzel

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