MotoGP 2013

— 18.06.2013

Crutchlow: 2013er-Chassis ist kein Fortschritt

Beim Barcelona-Test probiert Cal Crutchlow den neuen Rahmen, den bereits die Werksfahrer abgelehnt haben und bestätigt deren Eindrücke



Tech-3-Pilot Cal Crutchlow konzentrierte sich beim Barcelona-Test auf die Arbeit mit dem 2013er-Rahmen, den Jorge Lorenzo bei zwei Rennen einsetzte. "Ich habe das neue Chassis getestet. Es war nicht besser als mein altes Chassis", bemerkt der Yamaha-Satellitenpilot. "Es ist das Chassis, das Valentino und Jorge abgelehnt haben. Es ist nicht das, mit dem sie momentan fahren."

"In Katar und Jerez fuhr er (Lorenzo; Anm. d. Red.) es und ging dann wieder zurück zum alten Chassis. Es ist nicht besser als mein Chassis, das aus dem vergangenen Jahr stammt", betont Crutchlow. "Ich bin den ganzen Tag das neue Chassis gefahren und hatte in einigen Bereichen Probleme. Es scheint beim Bremsen stabiler zu sein, doch in allen anderen Bereichen ist es schlechter."

"Ich bin am Ende einen Stint mit dem alten Chassis gefahren und war sofort mit einem 25 Runden alten Reifen genauso schnell", schildert der Brite, der am Montag mit 0,558 Sekunden Rückstand die fünftschnellste Zeit fuhr. "Wir haben auch am Setup gearbeitet. Jedes Mal, wenn ich auf die Strecke ging, hatte ich einen vollen Tank. Das macht es schwierig, die Rundenzeiten zu bewerten."

"Es war ziemlich schwierig, jedes Mal mit 21 Litern zu fahren. Doch das wollen wir verbessern. Es war mit dem neuen Chassis ein komplett anderes Gefühl. Mit dem alten Chassis war ich sofort schnell und fühlte mich wohl", vergleicht der Tech-3-Pilot. "Wir haben beim alten Chassis noch eine Setup-Änderung vorgenommen. Wenn ich mehr als zwei Sätze Reifen verwendet hätte und nicht ständig mit einem vollen Tank gefahren wäre, dann hätte ich sicher so schnell wie Lorenzo fahren können. Doch wir wollten daran arbeiten."

"Ich hoffe, dass wir etwas für den Rennbeginn gefunden haben. Es ist aber ziemlich schwierig, wenn man nach dem Start hinter den anderen Fahrern fahren muss", bemerkt er. Besonders die guten Rundenzeiten der Ducati-Piloten möchte Crutchlow nicht überbewerten: "Von der Konstanz waren wir beim Test auf dem Niveau der Schnellsten. Ja, die Ducatis sind auf eine Runde schnell. Das ist toll, aber sie müssen auch 1:42er-Runden mit 27 Runden alten Reifen fahren, wie es bei uns der Fall war. Auch bei Bradl ist es so."

"Wir können zehn Runden lang tiefe 1:42er-Zeiten fahren. Doch die Streckenbedingungen waren beim Test anders. Man kann nichts vergleichen. Zehn Grad weniger Streckentemperatur und man kann nichts mehr vergleichen. Ich denke aber, dass wir uns verbessert haben. Obwohl wir Rückenwind hatten, konnten wir 15 Meter später bremsen. Am Renntag hatten wir Gegenwind", so Crutchlow.

Fotoquelle: Tech 3

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