Marc Marquez sieht positive Ansätze beim neuen Modell für 2014

MotoGP 2013

— 20.06.2013

Marquez: 2014er-Motorrad ist noch nicht bereit

Marc Marquez (Honda) und Randy de Puniet (Suzuki) testeten noch am Donnerstag in Aragon - Marquez findet die aktuelle Honda besser als die neue 2014er-Version

Am Donnerstag ging die Testwoche der MotoGP zu Ende. Im spanischen Motorland Aragon drehte Marc Marquez seine Runden. Außerdem war auch Randy de Puniet mit der brandneuen Suzuki im Einsatz. Am Dienstag war das Debüt des neuen Honda-Prototypen ins Wasser gefallen. Lediglich Stefan Bradl, der ebenfalls einen HRC-Vertrag hat, rückte mit dem neuen Motorrad für 2014 aus. Schließlich wurde am Mittwoch die Entscheidung getroffen, dass dieses neue Modell in den nächsten Wochen noch nicht sein Grand-Prix-Debüt feiern wird. Deshalb arbeitete Marquez am Donnerstag hauptsächlich mit seiner bewährten RC213V.

Der 20-Jährige fuhr insgesamt 60 Runden und arbeitete an der Abstimmung und mit neuen Teilen von Honda und Öhlins. Zudem probierte der Moto2-Weltmeister auch neue Bridgestone-Reifen aus. In der 51. Runde wurden 1:48,496 Minuten gestoppt. Das war um vier Zehntelsekunden langsamer als die Bestzeit von Jorge Lorenzo (Yamaha) am Vortag. Zudem stieg Marquez auf die 2014er-Version und drehte 13 Runden. Mit diesem Modell wurde er in 1:49,141 Minuten gestoppt. De Puniet kam mit der Suzuki auf eine Bestzeit von 1:49,530 Minuten.

Marquez erkennt an der 2014er-Version der RC213V gute Ansätze, doch das Motorrad ist noch nicht besser als die aktuelle Version. "Das erste Gefühl war sehr gut und beim Motor gibt es Verbesserungen. Beim Chassis gibt es ebenfalls Fortschritte, aber in einigen Bereichen muss noch gearbeitet werden", lautet seine Einschätzung. "Wir haben auch nicht an der Abstimmung gearbeitet. Es ist für die HRC-Ingenieure eine sehr gute Basis, aber im Moment bevorzuge ich meine 2013er-Maschine."

Ansonsten waren es für Marquez zwei positive Tage. "Es war ein positiver Test hier in Aragon, eine meiner Lieblingsstrecken. Ich habe an diesen beiden Tagen recht viel gelernt. Zu Beginn hatte ich in den langen Kurven Mühe, aber gemeinsam mit meinem Team haben wir gute Fortschritte geschafft und heute konnte ich gut fahren und fand einen guten Rhythmus. Ich habe viele Dinge getestet, denn bei jedem Versuch hatte ich eine andere Abstimmung."

"Ich verstehe das Motorrad jetzt viel besser als zu Saisonbeginn. Jetzt weiß ich schon nach wenigen Runden, ob die Abstimmung gut oder schlecht ist." Auch wenn Marquez wie eine Bombe in der MotoGP eingeschlagen hat, fehlt ihm als Rookie immer noch Erfahrung. Er war an diesen Tagen auch zum ersten Mal mit der RC213V in Aragon unterwegs. "Gestern habe ich mich auf die kommenden Grands Prix konzentriert, wie man das Motorrad vorbereitet. Heute habe ich neue Teile, einige Dinge von Öhlins und auch einen neuen Bridgestone-Reifen getestet."

Fotoquelle: Repsol

Stichworte:

Marc Marquez Motorrad

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