MotoGP 2013

— 23.06.2013

Marquez: "Übernehme keine Setups von Dani"

Der MotoGP-Rookie war bisher bei jedem Rennen konkurrenzfähig, obwohl er kaum Erfahrungswerte hatte - Setups von Dani Pedrosa stellen keine Hilfe dar

Mit Ausnahme von Sepang, Austin und Jerez waren in der MotoGP bisher alle Kurse Neuland für Marc Marquez. Der amtierende Moto2-Champ hatte trotzdem keine Probleme, seine Honda RC213V richtig abzustimmen und war meist in Schlagdistanz zu Teamkollege Dani Pedrosa, der seit vielen Jahren auf der MotoGP-Honda sitzt. Doch warum kann sich der Rookie so schnell auf die Anforderungen einstellen?

Sind es Pedrosas Setups, die Marquez die Arbeit abnehmen? "Sobald ich eine Trainingssitzung beendet habe, vergleiche ich meine Daten mit seinen. Ich sehe mir an, an welchen Stellen er schneller ist. Doch beim Setup übernehme ich keine Einstellungen", betont Marquez und begründet: "Wir haben unterschiedliche Fahrstile." Während Pedrosa einen eher konventionellen Stil fährt, ist Marquez ein Paradebeispiel für den Stil der jüngeren Piloten, die mit Vorliebe die Ellbogen über den Asphalt schleifen lassen.

Entsprechend schwierig ist es, die Setups zu übernehmen. "Bei den Vorsaisontests habe ich seine Setups probiert, doch ich konnte damit nicht fahren. Wir vergleichen die Geschwindigkeiten im Kurvenscheitel und solche Dinge. Aber das Setup vergleichen wir nicht", erklärt der Austin-Sieger, der mit Ausnahme von Mugello jedes Rennen auf dem Podium beendete. Und selbst beim Italien Grand Prix hätte es Marquez auf das Podium schaffen können, wäre er nicht gestürzt.

Im Freien Training am Freitag stürzte der Spanier mit etwa 300 km/h. Doch am Sonntag war er im Rennen bei der Musik dabei, obwohl er in den Trainings durch die Stürze viel Zeit verlor. "Auch wenn ich wie in Mugello durch den Sturz Zeit auf der Strecke verliere, übernehme ich nicht seine Setups. Wir arbeiten in unserer Box und er in seiner", stellt der 20-Jährige klar.

"Manchmal vergleiche ich auch die Daten von Casey aus dem vergangenen Jahr. Besonders am Freitag sehe ich mir die Daten recht häufig an, am Samstag weniger. Freitag hilft es mir, weil man sehen kann, ob er schneller fährt, später bremst, mehr oder weniger Gas gibt. Manchmal gebe ich zu viel Gas und habe zu viel Schlupf am Hinterrad", so Marquez.

Fotoquelle: FGlaenzel

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