Der Honda-Production-Racer drehte bereits in Motegi einige schnelle Runden

MotoGP 2013

— 23.06.2013

Edwards über Kunden-Honda: "Wird höllisch schnell sein"

Der "Texas Tornado" hat keine Zweifel, dass der Producation-Racer von Honda in der kommenden Saison konkurrenzfähig sein wird

Nachdem die CRTs in der vergangenen Saison das MotoGP-Feld aufstockten, wird deren Zeit in der kommenden Saison vermutlich schon wieder vorbei sein. Honda und Yamaha haben vor einer Weile ihre Kunden-Angebote für 2014 präsentiert. Bisher haben vor allem die Yamaha-Motoren viel Interesse geweckt. Mit den M1-Leasing-Motoren können interessierte CRT-Teams endlich leistungsstarke Motoren in ihre Rahmen schrauben und zumindest auf den Geraden mit den reinen Prototypen mithalten.

Colin Edwards und Forward werden 2014 höchstwahrscheinlich von den getunten Kawasaki-Motoren zu den Yamaha-Motoren wechseln. Wer sich für das Angebot von Honda entscheiden wird, ist noch nicht klar. Auf Basis der RC213V hat Honda eine Kunden-Maschine gebaut, die auf das hochkomplexe Getriebe und die pneumatischen Ventile verzichtet, dafür aber einen guten Kompromiss aus Kosten und Performance bieten dürfte.

Doch zuletzt gab es Zweifel, ob Hondas Production-Racer konkurrenzfähig genug sein wird. "Man sollte sich durch die Ventilfeder-Sache nicht abschrecken lassen. Das Teil wird höllisch schnell sein", ist sich Edwards sicher. Im Gespräch mit 'Crash.net' bemerkt er: "Ich habe von einigen Daten und Rundenzeiten gehört und sie mit den Prototypen verglichen. Es gibt keinen großen Unterschied. Sie sind auf Augenhöhe."

"Ventil-Federn sind verglichen mit pneumatischen Ventilen bei der Drehzahl limitierend, doch wenn man sich darauf einstellt, dann kann man auch mit Ventil-Federn fahren", prognostiziert der US-Amerikaner. Für 2014 hat er die Kunden-Maschine auf der Rechnung: "Ich weiß, dass sie konkurrenzfähig sein wird. Man wird damit vielleicht nicht die Weltmeisterschaft gewinnen können, doch man wird damit definitiv um Plätze in den Top 6 oder Top 8 fahren können. Honda würde kein Rennprogramm starten, das nicht Hand und Fuß hat. Das ist bekannt."

Fotoquelle: Honda

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