Routinier Colin Edwards macht die Entwicklungsarbeit Spaß

MotoGP 2013

— 23.06.2013

Superbike-WM reizt Edwards nicht mehr

Ex-Superbike-Weltmeister Colin Edwards erklärt, warum er lieber in der MotoGP eine CRT-Maschine bewegt, als zu den Superbikes zurückzukehren

Nachdem Colin Edwards von 1995 bis 2002 in der Superbike-WM an den Start ging und sich 2000 und 2002 den WM-Titel sicherte, wechselte er 2003 in die MotoGP. Seitdem unterhält der charismatische Texaner die Fans der Königsklasse. Einen Sieg konnte Edwards in der MotoGP bisher nicht feiern, dafür setzte sich der "Texas Tornado" mit dem einen oder anderen unterhaltsamen Spruch in Szene.

Momentan sieht es so aus, als ob Edwards der MotoGP auch nach der laufenden Saison erhalten bleibt. Bei Forward fühlt er sich seit dem Wechsel von der Suter-BMW zur FTR-Kawasaki wohl. Für 2014 winken Yamaha-M1-Motoren, die in Verbindung mit dem FTR-Rahmen ein etwas konkurrenzfähigeres Paket ermöglichen sollten. Eine Rückkehr in die Superbike-WM reizt den CRT-Piloten momentan auf jeden Fall nicht.

"Ich hatte Ende 2011 ein Angebot für die vergangene Saison und dieses Jahr. Es ist aber nichts daraus geworden. Ich entschied mich für den CRT-Deal, nachdem ich mit Ezpeleta sprach. Es schien die Zukunft der MotoGP zu sein. Für einen der älteren Fahrer im Feld machte das mehr Sinn", wird er von 'Crash.net' zitiert. "So wie es in der Superbike-WM läuft, verspüre ich nicht das Gefühl, dass ich zurückkehren und etwas beweisen sollte."

Die Herausforderung, ein Motorrad zu entwickeln, übt auf Edwards einen gewissen Reiz aus. "Es ist die Faszination für das technische Niveau, die mich hier hält", bemerkt er. Die Arbeit mit dem Team macht Edwards Spaß. Sollte der geplante Deal mit Yamaha zustande kommen, dann hat der ehemalige Yamaha-Werkspilot für 2014 allerhand Entwicklungsarbeit zu leisten.

"Ich habe das immer genossen. Selbst zu meiner Zeit im Honda-Werksteam bei den Superbikes konnte ich diese Fähigkeiten nutzen, um neue Dinge zu erarbeiten und mit Einstellungen herumzuspielen. Wenn man in den Grand-Prix-Sport kommt, dann gibt es keine Grenzen", schwärmt Forward-Pilot Edwards. "Man kann alles ändern."

Fotoquelle: SuterRacing

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