Ex-Superbike-Weltmeister Ben Spies macht keine einfache Zeit durch

MotoGP 2013

— 24.06.2013

Spies: Rückkehr Mitte August?

Es darf bezweifelt werden, dass Ben Spies bis zum Rennen in Laguna Seca fit sein wird - Rückkehr in Indianapolis wahrscheinlicher

Nach einer katastrophalen Vorsaison hat Ben Spies auch in diesem Jahr kein Glück. Der US-Amerikaner leidet nach wie vor unter der Schulterverletzung, die er sich beim Rennen in Sepang 2012 zuzog. Weder bei den Vorsaison-Tests noch bei den bisherigen Rennen konnte Spies schmerzfrei fahren. Deshalb entschied sich der ehemalige Superbike-Weltmeister dazu, solange abzuwarten, bis er richtig fit ist. Wann das der Fall sein wird, lässt sich momentan nicht bestimmen.

"Unser Ziel ist es, dass Ben wieder zu 100 Prozent fit wird. Wir wissen, dass Ben ein extrem talentierter Fahrer ist", wird MotoGP-Projektleiter Paolo Ciabatti von 'Motor Cycle News' zitiert. "Es tat weh, ihm beim Fahren zuzusehen, als er noch nicht einmal bei 50 Prozent war. Unser Arzt hat ihn nach Mugello besucht und gemeint, dass die Operation gut verlief, aber die Schulter zu instabil ist. Sie kann recht einfach aus der Führung springen."

"Solange Ben nicht komplett genesen ist und die Muskeln die Schulter stabilisieren, macht das Fahren keinen Sinn. Durch die Bewegungen auf dem Motorrad kann sich die Schulter ausrenken", erklärt Ciabatti. "Ich denke Laguna Seca ist möglich, aber Indy ist wahrscheinlicher." Zwischen den beiden USA-Rennen geht die MotoGP in die Sommerpause. Diese zusätzliche Zeit kann Spies sicher gut gebrauchen.

Bei den Rennwochenenden in Katar, Austin und Mugello versuchte Spies, gegen die Schmerzen anzukämpfen. Doch warum tut sich der Ducati-Pilot das an? "Wegen dem Wettbewerbsgeist machen wir das. Sicher musste ich einige Tiefpunkte hinnehmen. Ich konnte seit Sepang im vergangenen Jahr nicht mehr schmerzfrei Motorrad fahren. Es hat also sechs oder sieben Monate keinen Spaß gemacht", bereichtet er den Kollegen von 'Crash.net'. "Doch diese Phase wird vorbeigehen und wir werden wieder dort sein, wo wir hingehören."

"Wenn man zu 100 Prozent fit ist, dann ist Motorrad fahren das, das einen antreibt, das Spaß bereitet und das man liebt", betont der ehemalige Yamaha-Werkspilot, der 2013 zu Pramac-Ducati wechselte. "Wenn man Schmerzen hat, dann ist es schwieriger, dabei Spaß zu haben. Der Wettbewerbsgeist ist es, der einen antreibt. Man muss Spaß dabei haben. Dazu muss man gesund sein."

Fotoquelle: Pramac

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