Dani Pedrosa muss sich in Zukunft strecken, um Marquez zu distanzieren

MotoGP 2013

— 25.06.2013

Kann Honda in Assen zurückschlagen?

Dani Pedrosa und Marc Marquez waren Jorge Lorenzo in Mugello und Barcelona unterlegen und wollen in Assen die Siegesserie von Yamaha beenden

Durch die beiden Siege von Jorge Lorenzo in Mugello und Montmelo ist Dani Pedrosas Vorsprung in der Fahrerwertung von 17 auf sieben Zähler geschrumpft. Der Honda-Werkspilot betrieb mit seinen zweiten Plätzen Schadensbegrenzung, weiß aber auch, dass Lorenzo nun wieder in Schlagdistanz ist. Zudem drängt Teamkollege Marc Marquez von hinten. In Barcelona hatte Pedrosa großes Glück, vor dem ambitionierten Rookie ins Ziel zu kommen.

"Nach einem guten Rennen in Katalonien und wichtigen 20 Punkten führe ich die Meisterschaft immer noch an", bemerkt WM-Leader Pedrosa. "Ich freue mich auf Assen. Ich habe dort mein allererstes Rennen gewonnen und ziemlich besondere Erinnerungen. Das Wetter kann launisch sein. Ich hoffe, dass wir am Donnerstag im Trockenen fahren können, damit ich ein gutes Setup finde. Es ist ein toller Kurs. Es ist wichtig, ein gutes Gefühl für die Reifen zu entwickeln, weil es viele schnelle Kurven gibt. Ich hoffe, dass wir die Form bestätigen können und ein gutes Rennen haben."

Beim Test in Aragon arbeitete Honda an der aktuellen RC213V und am 2014er-Prototyp. "Neben Setuparbeiten konnten wir das neue Motorrad für 2014 testen. Der Fakt, zu diesem Zeitpunkt in der Saison dieses Motorrad zu testen, ist gut", lobt Pedrosa. "Es ist ein Zeichen, dass das Werk gut arbeitet und gut im Zeitplan liegt. Gleichzeitig ist es positiv, dass wir das Motorrad fahren und unsere Eindrücke schildern konnten. Das hilft den Ingenieuren bei ihrer weiteren Arbeit."

Pedrosa freut sich in Assen besonders auf die Fans. "Ich bin mir sicher, dass selbst am Donnerstag schon eine tolle Atmosphäre herrschen wird. Es ist etwas Besonderes, dass der Kurs bereits am ersten Trainingstag voller Fans ist. Das ist auf vielen Kursen in der Weltmeisterschaft nicht so", vergleicht der Spanier. "Das Layout ist kompliziert. Der erste Teil ist sehr langsam und der zweite ziemlich schnell. Wir müssen uns also für ein Setup entschieden, das auf beiden Teilen funktioniert. Dann hängt es vom Fahrer ab. Man muss die Nachteile kompensieren."

Teamkollege Marquez kommt als WM-Dritter nach Assen. "Ich hatte in Katalonien ein schwieriges Wochenende. Doch im Rennen konnte ich hinter Dani fahren und viele Dinge lernen. Der Aragon-Test war sehr nützlich. Wir konnten einige Probleme lösen, die wir bei den vergangenen Rennen hatten und die Honda RC213V besser kennenlernen", schildert der MotoGP-Rookie. "Mir ist bewusst, dass das Wetter in Assen unvorhersehbar ist. Es wird wichtig sein, aus der Trainingszeit im Trockenen das Maximum herauszuholen. Ich mag den Kurs und fühle mich im Moment sehr gut. Es wird interessant sein, mit der MotoGP-Maschine dort zu fahren."

Fotoquelle: Honda

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.