Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso mag den Kurs in Assen nicht besonders

MotoGP 2013

— 25.06.2013

Ducati vertraut in Assen auf die GP13

Andrea Dovizioso und Nicky Hayden werden in Assen noch nicht das Labor-Motorrad einsetzen und hoffen, dass die Ducati besser als im Vorjahr funktioniert

Nach dem ernüchternden Test in Barcelona hat sich Ducati dazu entschieden, das Entwicklungsmotorrad, das von Michele Pirro in Jerez und Mugello eingesetzt wurde, noch nicht an die Stammpiloten weiterzureichen. Zwar hatte die Labor-Maschine einige Vorteile, doch sobald man die Nachteile in den Griff bekam, wurden die Vorteile entsprechend abgemildert. Unterm Strich war die Neuentwicklung nicht schneller als die GP13.

Werkspilot Andrea Dovizioso fuhr 2011 und 2012 aufs Podium. "Es wird in Holland vermutlich etwas kühler werden als es in Barcelona war. Das wäre gut für uns. Der Kurs in Assen ist nicht mehr so, wie er war, als er der schönste Kurs im Kalender war", bedauert der Italiener kritisch. "Zudem unterscheidet er sich stark von den Strecken, auf denen wir zuletzt waren."

"Ich bin gespannt, wie die Desmosedici in Assen laufen wird. Wir werden mit dem gleichen Motorrad fahren wir in Barcelona und auf den neuen Rahmen verzichten. Ich muss betonen, dass ich in Assen nie viel Glück hatte", erklärt Dovizioso und geht mit großen Zielen zum Rennen in Holland: "Ich fuhr in den beiden vergangenen Jahren zwei dritte Plätze ein und hoffe, dass es dieses Mal besser läuft."

Teamkollege Nicky Hayden nutzte die Zeit zwischen Barcelona und Assen für einen Besuch in der Heimat. "Es war toll, nach einer längeren Zeit wieder Zuhause zu sein. Ich bin erholt und bereit für die anstehenden Rennen bis zur Sommerpause. Die nächsten drei Rennen finden auf Strecken statt, die ich mag, besonders Assen mag ich", betont der US-Amerikaner. Der Kurs in Assen ist der einzige, auf dem Hayden außerhalb der USA ein MotoGP-Rennen gewinnen konnte.

"Es ist ein toller Kurs mit einer langen Geschichte. Ich fahre dort sehr gern. Ich bin konzentriert und bereit. Ich hoffe, dass wir die Informationen vom Test in Barcelona nutzen können, um ein gutes Rennen zu zeigen", berichtet der Ducati-Werkspilot, der im vergangenen Jahr Probleme hatte. Valentino Rossi musste im Vorjahr sogar zum Reifenwechsel in die Box kommen, weil sich der Hinterreifen an der Desmosedici des ehemaligen Ducati-Piloten aufgelöst hatte.

"Assen ist ein sehr technischer Kurs, auf dem es wichtig ist, ein Setup zu finden, das eine gute Fahrbarkeit ermöglicht und für den finalen Teil genug Stabilität hat", analysiert Teammanager Vittoriano Guareschi. "Wir müssen intensiv am Setup arbeiten, um die Probleme zu vermeiden, die wir im vergangenen Jahr hatten. Es ist wichtig, eine gute Balance und die Haltbarkeit der Reifen im Griff zu haben. Beide Fahrer hatten in Assen gute Ergebnisse. Nicky mag den Kurs sehr und auch wenn Andrea nicht so begeistert ist, gibt es Gründe für ein gutes Rennen."

Fotoquelle: Ducati

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