Für die Hinterreifen ist die Strecke von Assen ein echter Härtetest

MotoGP 2013

— 26.06.2013

Bridgestone liefert symmetrische Hinterreifen für Assen

Wegen der vielen schnellen Kurven kommen in Assen asymmetrische Hinterreifen in der besonders hitzebeständigen Version von Bridgestone zum Einsatz

Die technisch anspruchsvolle Strecke von Assen mit ihren schnellen und langgezogenen Kurven fordert vor allem die Hinterreifen der MotoGP-Motorräder. Daher wird Einheitslieferant Bridgestone beim Großen Preis der Niederlande den Prototypenfahrern asymmetrische Hinterradreifen der Mischung Medium sowie Medium-Soft zur Verfügung stellen. Die CRT-Piloten können sich zwischen Medium-Soft und Soft entscheiden. Für das Vorderrad haben die Piloten die Wahl zwischen Extra-Soft und Soft - die Kritik der Fahrer an den ihrer Ansicht nach zu weichen Vorderreifen ficht Bridgestone offenbar nicht an.

Allerdings ist der Vorderreifen aus Sicht der Japaner in Assen nicht besonders gefordert, womit vor allem ein gutes Aufwärmverhalten wichtig ist. Daher erfolgte die Entscheidung für die beiden weichsten Mischungen aus dem Bridgestone-Regal. Wesentlich mehr steht der Hinterreifen im Blickpunkt, der in Assen hohen Belastungen standhalten muss. "Assen ist eine schnelle und technische Strecke, die asymmetrische Reifen verlangt, da die rechte Schulter des Hinterreifen stark belastet wird", sagt Shinji Aoki, Manager der Entwicklungsabteilung von Bridgestone.

"Die Reifen müssen auf dieser Strecke eine große Bandbreite von Kurven abdecken, von langsamen bis hin zu hohen Geschwindigkeiten. Durch das Layout ist der Grip auf der Reifenschulter und Flanke entscheidend", erklärt Aoki. "Die ersten Kurven gehen ineinander über und werden eher enger, daher muss die rechte Reifenschulter sehr haltbar sein und die hohen Temperaturen verkraften."

"Seit der Einführung der schwereren, leistungsstärkeren 1.000ccm-Motorräder müssen wir Assen als für die Reifen schwere Strecke einstufen, daher sind in diesem Jahr alle Hinterrad-Slicks mit unserer hitzebeständigen Spezialkonstruktion versehen", sagt der Entwicklungschef. "Nach dem Umbau im Jahr 2006 gibt es zwei verschiedene Asphaltoberflächen. Der neuere Asphalt bietet weniger Grip und ist auch weniger aggressiv zu den Reifen als der alte Asphalt. Durch den Belagwechsel kann die Strecke zudem bei nassen Bedingungen sehr schwierig sein", so Aoki.

"Die 'Dutch TT' in Assen ist oft ein interessantes Rennen, da die Strecke sehr schnell ist und viele Überholmöglichkeiten bietet", sagt Bridgestone-Motorsportchef Hiroshi Yamada. "Das Wetter spielt bei dieser Veranstaltung oft eine Rolle, in den vergangenen Jahren waren die Bedingungen sehr wechselhaft: Von kalt und regnerisch bis hin zu heiß und trocken war alles dabei."

"Wegen der Vielfalt der Kurven wird es für die Teams wichtig sein, eine gute Abstimmung zu finden, da die Motorräder in schnellen und langsamen Kurven gut funktionieren müssen. In diesem Jahr bringen wir zum ersten Mal die hitzebeständigen Hinterrad-Slicks nach Assen. Ich glaube, dass diese Wahl und die weichere Mischung als Option, bei diesem Rennen die beste Kombination aus Sicherheit und Leistung sein wird", meint Yamada.

Fotoquelle: Bridgestone

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