Alvaro Bautista kam in Mugello und Barcelona nur wenige Kurven weit

MotoGP 2013

— 26.06.2013

Bautista will verlorenen Boden gutmachen

Nachdem die vergangenen beiden Rennen für Alvaro Bautista schon nach einer Runde beendet waren, will der Spanier in Assen verlorene Punkte aufholen

Für Alvaro Bautista (Gresini-Honda) lautet das Motto beim Großen Preis der Niederlande in Assen Wiedergutmachung. In den vergangenen beiden Rennen, die für den Spanier nach Stürzen in der ersten Runde jeweils früh zu Ende waren, hat der 28-Jährige nicht nur viele Punkte verloren, sondern sich auch den Unmut einiger Kollegen zugezogen. Vor allem der Sturz beim Rennen in Barcelona, wo er um ein Haar zum zweiten Mal in Folge Valentino Rossi abgeräumt hätte, hängt Bautista noch in den Knochen.

"Der Sturz in der ersten Runde des Grand Prix von Katalonien hat einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen", sagt Bautista. "Psychologisch war das ein Tiefschlag, denn vor dem Start des Rennens habe ich mich gut in Form gefühlt. Das Team und ich hatten während der Trainings gut gearbeitet und eine Abstimmung gefunden, mit der ich ein gutes Tempo fahren konnte. Im Qualifying haben wir dann mit dem vierten Platz eine optimale Startposition herausgeholt."

Die Zutaten stimmten, doch Bautista konnte die gute Ausgangsposition nicht in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. "Alles war für ein großartiges Rennen bereit, aber was in Barcelona passiert ist, gehört zum Rennsport dazu. Es war nur so enttäuschend, weil es das Heimrennen war und vor meinen eigenen Fans passierte. Das war für mich und das Team schwer zu verkraften", klagt der Honda-Pilot.

Die Enttäuschung aus Spanien will Bautista nun abhaken. "Daran will ich nun aber nicht mehr denken, sondern mich auf die positiven Dinge konzentrieren, die wir dort am Wochenende und beim Test in Aragon gefunden haben. Ich bin entschlossen, in Holland gute Arbeit zu leisten und mir die Punkte zurückzuholen, die wir bei den vergangenen beiden Rennen liegengelassen haben." Das sollte möglich sein, wenn der Spanier auf dem Motorrad sitzen bleibt, denn das Tempo des Gresini-Piloten war an den vergangenen Wochenende gut genug für die Spitzengruppe.

Das war auch 2012 in Assen der Fall. "Im vergangenen Jahr waren wir in Assen konkurrenzfähig, doch dann habe ich beim Start des Rennens einen Fehler gemacht", sagt Bautista, der damals Jorge Lorenzo in der ersten Kurve abgeräumt hatte. "In diesem Jahr werde ich vorsichtiger sein", verspricht der Spanier. "Ich denke, dass wir vom ersten Training an gut arbeiten können - das Potenzial ist da."

"Es ist eine schwierige Strecke mit einem langsamen ersten Teil und schnelleren Abschnitten im zweiten Teil. Es ist nicht einfach bei der Abstimmung einen Kompromiss zu finden, der auf beiden Teilen passt, aber ich werde es versuchen", sagt Bautista. "Das Wetter spielt hier üblicherweise auch eine Rolle, manchmal gibt es feuchte Stellen und trockene Abschnitte, aber so ist es in Holland!"

Fotoquelle: Honda

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