Marc Marquez ist die Vorfreude auf Assen anzusehen

MotoGP 2013

— 26.06.2013

Schlägt Seriensieger Marquez wieder in Assen zu?

In den vergangenen drei Jahren gewann Marc Marquez in Assen die Rennen seiner Klasse - Wie gut gelingt die Umstellung auf die MotoGP-Maschine?

Marc Marquez (Honda) könnte beim Großen Preis der Niederlande in Assen, dem siebten Rennen der MotoGP-Saison 2013 eine beeindruckende Siegesserie ausbauen, denn in den vergangenen drei Jahren verließ der 20-Jährige die Niederlande immer mit einem Siegerpokal im Gepäck. 2010 gewann er in der 125ccm-Klasse, 2011 und 2012 folgten Siege in der Moto2. "Ich mag diese Stecke. Bei den 125ern bin ich ein sehr gutes Rennen gefahren, in der Moto2 ebenfalls. Jetzt muss ich sehen, wie es in der MotoGP sein wird", sagt Marquez.

Bei der Rückkehr nach Assen steht für den Rookie die Umstellung auf das MotoGP-Motorrad im Mittelpunkt. Die gelang ihm bisher erstaunlich gut, wenn auch nicht auf jeder Strecke gleich schnell: "Einige Strecke sind etwas schwieriger, andere einfacher. Die ersten Runden könnten hier etwas schwieriger werden, aber ich hoffe, dass ich nach dem ersten Freien Training die Ideallinie gefunden habe und dann an der Abstimmung arbeiten kann", sagt Marquez.

Vor allem der Schlusssektor der Rennstrecke wird nach Ansicht des Spaniers eine Herausforderung. "Die letzte Teil wird sehr interessant werden, denn er ist sehr schnell." Dieser Teil der Strecke kommt bei Marquez am besten an. "Den habe ich immer sehr genossen, auch die letzte Schikane. Aber man muss auf der ganzen Strecke schnell sein", sagt der 20-Jährige. "Der erste Teil ist ein wenig seltsam", meint Marquez hingegen.

Richtungswechsel wie in besagter Schikane vor der Start- und Zielgeraden seien bei der Umstellung des Fahrstils von der Moto2 auf die MotoGP der schwierigste Punkt. "Wenn man mit dem MotoGP-Motorrad die Richtung wechselt, reagiert das Motorrad langsamer. Man benötigt viel Kraft. Man muss im richtigen Moment den Richtungswechsel einleiten", erklärt Marquez.

Aufgrund der durchwachsenen Vorhersage mahnt der Spanier: "Wir müssen auf das Wetter achten, das könnte an diesem Wochenende das größte Problem werden. Wir sind aber auf alle Bedingungen vorbereitet", so Marquez. Gemeinsam mit Teamkollege Dani Pedrosa bekam der 20-Jährige in der Vorwoche bei Tests in Aragon einen ersten Vorgeschmack auf die 2013er-Version der Honda RC123V. Viele Eindrücke konnte Marquez aber noch nicht sammeln. "Ich bin zwölf oder 13 Runden gefahren. Es hat einige positive aber auch kleine negative Eigenschaften. Die Basis ist ganz gut."

Fotoquelle: FGlaenzel

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