Der Stillstand bei Ducati schlägt Andrea Dovizioso zunehmend aufs Gemüt

MotoGP 2013

— 26.06.2013

Dovizioso ratlos: Keine Fortschritte bei Ducati

Stillstand statt Fortschritt: Andrea Dovizioso ist frustriert und forderte eine Änderung der Arbeitsweise bei den Italienern - Kühle Temperaturen sollten helfen

Auch in dieser Saison lässt der Aufschwung von Ducati in der MotoGP auf sich warten. Nur sporadisch gelang es Andrea Dovizioso, wie mit Startplatz drei in Mugello, Highlights zu setzen. Im Rennen geht es für den Italiener meist nach hinten, zuletzt sprang in Barcelona nur ein siebter Platz heraus. Daher strahlt der 27-Jährige vor dem Großen Preis der Niederlande in Assen alles andere als Zuversicht aus. "Ich habe versucht, gute Resultate für die Meisterschaft einzufahren, aber wir sind nicht so konkurrenzfähig wie wir gerne wären."

Trotz aller Anstrengungen gelingt es Ducati nicht, die GP13 spürbar zu verbessern. "Wir wollen unser Tempo steigern, haben uns aber nicht so sehr gesteigert wir erhofft. Wir arbeiten hart und haben viel getestet, aber wir haben keine Verbesserungen gefunden", klagt ein frustrierter Dovizioso. Auch das Labor-Motorrad, welches in den letzten beiden Rennen von Testfahrer Michele Pirro gefahren wurde, war nicht der erhoffte Fortschritt. "Wir fahren daher hier mit dem selben Chassis, mit dem wir die Saison begonnen haben", sagt Dovizioso.

Mangelnden Einsatz wirft der Italiener seinem Team nicht vor: "Ducati arbeitet sehr hart, aber wir haben nicht genug erreicht. Daher müssen wir vielleicht unsere Arbeitsweise ändern. Nach dem ersten Test wusste ich, dass es sehr schwierig werden würde, aber die Resultate kamen, daher war ich zu Beginn recht glücklich. Wir wollten uns Schritt für Schritt steigern, um die Lücke zur Spitze zu schließen. Aber das ist uns nicht gelungen", stelle Dovizioso fest.

Mit Assen verbindet der Italiener gute Erinnerungen, dort war er 2011 und 2012 jeweils Dritter. "Es war toll, dass ich in den vergangenen beiden Jahren mit der Yamaha aufs Podium fahren konnte. Vergangenes Jahr hatte ich einen guten Kampf mit Ben (Spies)", sagt Dovizioso. Auch der Blick an den Himmel fördert beim 27-Jährigen ein wenig Optimismus zu Tage: "Die Wetteraussichten sehen für uns etwas besser aus. Wenn es am Nachmittag richtig heiß ist wie in Mugello und Barcelona, ist es für uns etwas schlechter."

Fotoquelle: Bridgestone

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