Bradley Smith ist nach dem sechsten Platz in Barcelona guter Dinge

MotoGP 2013

— 26.06.2013

Aufschwung bei Smith: "Hoffentlich geht es so weiter"

Nach Platz sechs in Barcelona blickt Bradley Smith zuversichtlich auf das Rennen in Assen - Sorgen um seine Zukunft macht sich der Brite nicht

Nach einem schwierigen Start in seine erste MotoGP-Saison bekam Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) in Barcelona die Kurve. Der Brite fuhr im Rennen auf Platz sechs und erzielte damit sein bisher bestes Resultat. Nach dem zähen Auftakt in der MotoGP kam dieses Erfolgserlebnis gerade zu rechten Zeit. "Die MotoGP ist eine schwierige Herausforderung. Es ist sogar noch schwieriger, als ich erwartet habe", blickt Smith zurück. "Die ersten sechs Rennen haben aber auch Spaß gemacht, es war eine gute Lernerfahrung. In Barcelona hat alles gepasst, und schon war meine Leistung besser. Hoffentlich geht es so weiter."

Auch gesundheitlich geht es für den 22-Jährigen nach seiner schweren Fingerverletzung, die er sich bei einem Sturz in Mugello zugezogen hatte, wieder aufwärts. "Am Montag nach Barcelona wurde eine Hauttransplantation an meinem kleinen Finger vorgenommen", sagt Smith. "Eine Operation während der Saison ist nicht ideal, aber ich musste das Gesamtbild betrachten und sicherstellen, dass ich im weiteren Saisonverlauf keine Probleme habe."

Der Große Preis der Niederlande, das siebte Saisonrennen der MotoGP 2013 findet nun auf einer Strecke statt, die dem Briten liegt: "Assen ist eine Strecke, die ich mag. Es gibt schnelle, flüssige Kurven", sagt Smith. "Meine Lieblingskurve ist die überhöhte Rechtskurve, die erinnert mich ein wenig an meine Motocross-Zeiten. Ich fühle mich hier wohl. Es ist nicht allzu weit von England entfernt und das Wetter ist auch ähnlich wie dort."

Allerdings kann das Wetter auch ähnlich unberechenbar sein: "Ich bin hier vom Wetter schon auf dem falschen Fuß erwischt worden. 2008 habe ich das Rennen angeführt und bin als Erster ins Nasse gefahren", erinnert sich Smith. Die Umgewöhnung auf die stärkerer und schwerer MotoGP-Maschine betrachtet der 22-Jährige noch lange nicht als abgeschlossen. "Ich muss noch lernen, wie ich die Yamaha richtig benutze", sagt Smith. "Die Richtungswechsel sind am schwierigsten. Gleiches gilt für die Zeitpunkte, an denen man das Gas aufdreht oder schließt, damit das Motorrad gut durch die Kurve fährt. Man muss die Referenzpunkte finden", erklärt er.

Nachdem Smiths Leistungen in den ersten sechs Saisonrennen hinter den Erwartungen einiger Beobachter zurückgeblieben sind, kamen prompt Spekulationen auf, der 22-Jährige könnte trotz eines bis Ende 2014 laufenden Vertrages bei Tech 3 abgelöst werden. Darauf reagiert Smith aber gelassen: "Es stimmt, das ich einen Vertrag habe, aber es wird viel geredet. Was soll ich sonst noch dazu sagen? Mein Management ist zufrieden mit dem, wie es läuft. Yamaha hat in diesem Jahr an mich geglaubt. Sie haben bisher noch nicht mit mir gesprochen und sind zufrieden mit meinen Leistungen. Ich denke, dass ich 2014 im gleichen Team fahren werde."

Fotoquelle: Tech 3

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