Rookie Marc Marquez sicherte sich die Bestzeit im zweiten Freien Training

MotoGP 2013

— 27.06.2013

Marquez: Schnellster im Nassen

Rookie Marc Marquez kommt auch in Assen sehr gut zurecht und fährt in beiden Freien Trainings schneller als Teamkollege Dani Pedrosa

Honda-Werkspilot Marc Marquez holte sich in Assen nach der drittbesten Zeit am trockenen Vormittag in der zweiten Session des Tages die Bestzeit. Im ersten Freien Training betrug der Rückstand 0,620 Sekunden. Damit war er eineinhalb Zehntelsekunden schneller als Teamkollege und WM-Leader Dani Pedrosa, der ihm auch im nassen zweiten Freien Training nicht das Wasser reichen konnte. Spitzenreiter Marquez nahm dem Teamkollegen am Nachmittag 0,623 Sekunden ab.

"Ich fühlte mich von Beginn an ziemlich gut, auch wenn es im Trockenen etwas schwierig war", berichtet Rookie Marquez. "Wir haben gestern bereits analysiert, dass die schnellen Richtungswechsel vermutlich die schwierigsten Stellen sind. Doch ich kam von Beginn an ziemlich gut zurecht und verbesserte mich von Runde zu Runde. Das war sehr wichtig. Im Trockenen haben wir bereits ein gutes Basis-Setup."

"Sicher müssen wir noch an vielen Dingen arbeiten. Im Nassen fühlte ich mich ebenfalls von Beginn an recht wohl. Doch wir müssen abwarten, wie es morgen wird", bemerkt der amtierende Moto2-Weltmeister. "Assen ist besonders im Trockenen toll. Man muss in den Kurven viel Geschwindigkeit mitnehmen. Das kommt mir entgegen. Da ich aus der Moto2 komme, konnte ich die Ideallinie einfacher finden."

"Dennoch hat der Kurs auch Geheimnisse. Im Nassen war es schwieriger. Es gibt Stellen, an denen ist es rutschiger als an anderen. Man muss sich gut erinnern, wo es wie rutschig ist, weil es sonst gefährlich wird", weiß Marquez. "Es ist wichtig, dass man sich an diesen Stellen sanft auf dem Motorrad bewegt. Besonders zu Beginn der Session stand das Wasser an einigen Stellen mehr als an anderen. Diese Stellen waren entsprechend rutschiger. Zu Beginn war ich zu aggressiv und hatte viel Unruhe im Heck. Man muss sanft vorgehen. Beim kleinsten Fehler kann es richtig schlimm enden."

Den Sturz von Landsmann Jorge Lorenzo verfolgte Marquez am Fernseher. "Ich sah den Sturz von der Box aus. Es tut mir sehr leid für Jorge. Man ist an dieser Stelle ziemlich schnell. Er hatte Pech. Er ist im Moment der stärkste Fahrer dieser Kategorie. Wir brauchen ihn hier in der Meisterschaft für die Show", so Marquez.

Fotoquelle: Repsol

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