Marc Marquez nimmt das Rennen in Assen aus der ersten Startreihe in Angriff

MotoGP 2013

— 28.06.2013

Marquez: "Morgen könnte es deutlich mehr weh tun"

Nach dem Sturz im dritten Freien Training verpasst Marc Marquez im Qualifying die Pole-Position nur knapp und sichert sich den zweiten Startplatz

MotoGP-Rookie Marc Marquez hat auch bei der Dutch TT sein Glück ausgelotet. Im dritten Freien Training stieg der Spanier per Highsider von seiner Werks-Honda ab und brach sich einen Finger und eine Zehe. Das hinderte den amtierenden Moto2-Weltmeister nicht daran, im Qualifying die zweitschnellste Zeit zu fahren. Etwa dreieinhalb Zehntelsekunden lag Marquez zurück.

"Die Strecke war beinahe komplett trocken, vor allem auf der Ideallinie", erinnert sich Marquez an den Sturz im Freien Training am Vormittag und verteidigt die Entscheidung, mit Slicks auf die Strecke zu fahren: "Doch ich war zu Beginn recht langsam und habe nicht gepusht. Man kann denken, dass ich zu viel Risiko einging, doch ich dachte, dass es Sinn macht, weil wir auch im Rennen solche Bedingungen haben können. Wir sind auch in Mugello bei solchen Bedingungen gefahren und haben die richtige Entscheidung getroffen."

Im Gegensatz zu Jorge Lorenzo erlitt Marquez keine schwere Verletzung. "Es ist wichtig, hier zu sein und in der ersten Reihe zu stehen ist noch wichtiger", ist sich der Spanier bewusst. "Ich hatte vor dem vierten Freien Training starke Schmerzen am Finger und am Fuß. Morgen wird es vermutlich noch mehr weh tun. Ich fühle mich sehr wohl auf dem Motorrad. Ich bin gespannt, wie ich die 26 Runden schaffe. Ich hoffe, dass es gut läuft. Wir müssen abwarten, wie die Bedingungen sind. Wir sollten bei beiden Bedingungen schnell genug sein."

"Als ich meinen Körper aufwärmte, hatte ich ein gutes Gefühl", bemerkt er. "Morgen könnte es deutlich mehr weh tun, das habe ich in der Vergangenheit oft mitbekommen. Doch wir werden versuchen, etwas eher aufzustehen und den Körper aufzuwärmen. Dann wollen wir ein gutes Warmup fahren und im Rennen die Konzentration aufrecht erhalten. Dann vergisst man die Probleme mit dem Körper."

"Ich denke, dass alle beim Setup zu kämpfen hatten, weil uns die Zeit fehlte, das Motorrad richtig abzustimmen. Die Wetterbedingungen sind momentan noch nicht klar. Wir werden versuchen, einen guten Start zu haben und mit der Spitze zu fahren", schildert Marquez, der 2010 bei den 125ern gewann und 2011 und 2012 den Moto2-Sieg holte. Folgt 2013 der MotoGP-Sieg bei der Dutch TT?

"Wir werden es versuchen, doch es könnte schwierig werden, weil Cal (Crutchlow; Anm. d. Red.), Stefan (Bradl), Valentino (Rossi) und Dani (Pedrosa) ziemlich stark sind", analysiert er und stapelt tief: "Hier können viele Fahrer um den Sieg kämpfen. Ich würde mich nach dem Sturz am Vormittag über einen Podestplatz freuen."

Fotoquelle: Repsol

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