Stefan Bradl führte die Wertung am Ende des Q2 für wenige Sekunden an

MotoGP 2013

— 28.06.2013

Bradl: "Sind auf einem guten Weg"

LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl lässt die deutschen Fans hoffen: Bei der Dutch TT in Assen startet der Deutsche erstmals aus der ersten Reihe

Honda-Pilot Stefan Bradl hat dich Chance genutzt, die sich im Qualfying zur Dutch TT in Assen bot und sich einen Startplatz in der ersten Reihe gesichert. Der Deutsche verpasste die Bestzeit von Cal Crutchlow um 0,480 Sekunden. Markenkollege Marc Marquez war lediglich 123 Tausendstelsekunden schneller als Bradl. Beim Rennen in Assen wird Bradl beim Start erstmals freie Sicht haben.

"Es war sehr hart, weil wir in den Freien Trainings Probleme hatten. Wir haben vor dem Q2 eine kleine Änderung an der Gabel vorgenommen, die mir ein deutlich besseres Gefühl ermöglichte. Ich konnte den neuen Reifen gut nutzen. Startplatz drei ist gut. Ich freue mich über einen Startplatz in der ersten Reihe", berichtet der LCR-Pilot zufrieden. "Ich hoffe, dass das Wetter gut bleibt und freue mich auf das Rennen."

Das Timing war auch in Assen besonders wichtig. Bradl, Marquez und Crutchlow überquerten die Linie sehr spät. Bis dahin führte Valentino Rossi die Wertung an. "Ich verfolgte das Geschehen über die Leinwände, als ich meine letzte Runde beendete. Ich wusste, dass ein paar weitere Fahrer noch ihre Runden beenden müssen. Für einen Moment träumt man und genießt die Gedanken an die Pole-Position", schildert Bradl. "Doch ich sah auf den Leinwänden, wie erst Marc und dann Cal schneller fuhren."

"Doch ich bin mit der ersten Startreihe, meiner ersten in der MotoGP, sehr zufrieden. Ich weiß gar nicht, ob jemals ein Deutscher in der MotoGP in der ersten Startreihe stand. Es ist toll, das geschafft zu haben. Wir hatten in den Trainings, wie alle anderen Fahrer auch, ein paar Schwierigkeiten. In der 30-minütigen Pause nach dem vierten Freien Training konnten wir etwas finden", freut sich der ehemalige Moto2-Champ. "Es war deutlich besser. Damit konnte ich einen neuen Reifen gut nutzen."

"Im ersten Abschnitt der Saison hatten wir einige Probleme. Wir konnten nicht das erreichen, was wir und vorgenommen hatten. Doch ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir machen ordentliche Fortschritte und ich hoffe, dass es so weitergeht", so Bradl, der in Assen erstmals mit Brembo-Stoppern ausrückte. Bisher vertraute LCR auf Nissin-Bremsen. Der Wechsel zu Brembo erfolgte laut Aussagen des Teams nur, um bessere Vergleiche anstellen zu können. Eine Rückkehr zu Nissin gilt als sicher.

"Assen ist kein Kurs, bei dem die Bremsen besonders wichtig sind. Wir haben die Änderung vorgenommen, weil wir in Aragon die 2014er-Maschine fahren konnten. Diese war mit den Brembo-Bremsen ausgestattet. Wir haben beim Setup ein paar Dinge probiert und hatten ein gutes Gefühl. Mit HRC haben wir entschieden, die Brembo-Bremsen hier in Assen zu verwenden, um das Setup zu verbessern. Dadurch konnten wir die Verbesserungen an den Federelementen erzielen. Der Gedanke in Aragon war, Daten für HRC zu sammeln, um Informationen zu erhalten", erklärt Bradl.

Fotoquelle: FGlaenzel

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