Shane Byrne wird im Dezember 37 Jahre alt und liebäugelt mit der MotoGP

MotoGP 2013

— 04.07.2013

Steigt Byrne nun doch in die MotoGP auf?

Superbiker Shane Byrne schließt einen Wechsel in die MotoGP nicht mehr aus und macht seine Entscheidung vom Material abhängig

Ex-MotoGP-Pilot Shane Byrne war vor einem Jahr der Wunschkandidat von Paul Bird. Byrne sollte seinen Landsmann James Ellison ersetzen, dessen Leistungen Bird nicht zufriedenstellen konnten. Doch Byrne lehnte dankend ab. Statt in der MotoGP um zwölfte Plätze zu fahren, bevorzugte der Brite die Britische Superbike-Meisterschaft (BSB), in der er seit Jahren ein Siegkandidat ist.

Doch nun plant Bird, sein Engagement auf eine neue Ebene zu heben. In der kommenden Saison wird es die CRT-Klasse nicht mehr geben. Stattdessen werden die privaten Teams konkurrenzfähigere Maschinen einsetzen. Honda bietet eine Kundenmaschine an, die auf der RC213V basiert, Yamaha wird M1-Motoren verleasen und Aprilia möchte die ART konkurrenzfähiger machen.

"Paul benötigt noch einen Monat, um besser zu wissen, was er machen wird. Und dann werden wir ein bisschen intensivere Gespräche führen", bemerkt Byrne, der die MotoGP nicht mehr kategorisch ausschließt, im Gespräch mit 'Motor Cycle News'. Noch ist offen, womit PBM in der kommenden Saison an den Start gehen wird. Sowohl Aprilia, Honda als auch Yamaha sind derzeit im Rennen.

Durch die Intensivierung des MotoGP-Projekts könnte PBM auf das BSB-Team verzichten. Damit würde Byrne sein Team verlieren. "Das haben Paul und ich noch nicht genau besprochen. Ich fühle mich im Team aber sehr wohl", erklärt Byrne. "Es könnte auch sein, dass wir ein weiteres tolles Jahr in der BSB haben. Paul hat mir noch nicht gesagt, ob es im kommenden Jahr ein oder zwei Teams geben wird."

"Die Frage ist, was Paul im kommenden Jahr in der MotoGP macht. Ich würde lieber an der Spitze fahren und versuchen, Rennen zu gewinnen, anstatt einfach nur herumzufahren", stellt der dreifache BSB-Champion klar, der von den guten Leistungen von Michael Laverty nicht überrascht ist. Der Landsmann konnte mit der PBM-Maschine bereits in die Punkte fahren und war auch sonst meist in Schlagdistanz zu Teamkollege Yonny Hernandez, der mit der ART antritt.

"Ich wusste, dass das PBM-Chassis gut sein wird. Es kann nur noch besser werden, weil die Leute dahinter unglaublich intelligent sind", schildert Byrne. "Wenn sich Paul für einen Yamaha-Motor entscheidet, dann gibt es keinen Grund, warum es kein richtig gutes Motorrad werden sollte."

Fotoquelle: Althea Racing

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