Andrea Dovizioso wagt am Sachsenring einen Versuch mit der neuen Desmosedici

MotoGP 2013

— 09.07.2013

Dovizioso setzt am Sachsenring auf die neue GP13

Ducati kommt erstmals mit der modifizierten Desmosedici zu einem Rennen: Andrea Dovizioso setzt auf die neue Version, Nicky Hayden bleibt bei der GP13

Ducati testete nach dem enttäuschenden Wochenende bei der Dutch TT einige Tage in Misano, um weiter an der Labormaschine zu tüfteln. Nach dem Test entschied sich Andrea Dovizioso dazu, das neue Motorrad erstmals an einem Rennwochenende zu probieren. Beim Deutschland Grand Prix am Sachsenring fährt der Italiener mit der überarbeiteten GP13. Teamkollege Nicky Hayden bleibt bei der bewährten Maschine.

"Ich weiß nicht, wie der Sachsenring für uns sein wird. Das ist in diesem Jahr bei vielen Kursen der Fall", bemerkt "Dovi". "Es wird ein neuer Kurs für die Ducati und mich sein. Es ist ein kleiner Kurs, der sehr kompliziert ist. Ich bin nicht verrückt nach ihm, doch dich bin gespannt, wie die Desmosedici dort funktionieren wird. Wir wussten, dass Assen nicht der einfachste Kurs für uns sein wird. Doch wir erwarteten auch nicht so viele Probleme. Wir reisen wie gewohnt zum Sachsenring: entschlossen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen."

"Assen war ein hartes Rennen für uns, doch der Sachsenring ist ein Kurs, auf den ich mich freue", erklärt Teamkollege Hayden. "Ich kann nicht behaupten, dass es der spaßigste Kurs ist, doch wir hatten in der Vergangenheit gute Ergebnisse. Jeder weiß, dass die 'Wasserfall-Kurve' eine der besten Kurven im Rennsport ist. Wenn das Motorrad gut funktioniert, dann macht sie sehr viel Spaß."

"Es ist ein Kurs, auf dem Traktion und Reifenverschleiß wichtig sind. Das sind nicht gerade unsere Stärken - vor allem, weil wir wissen, dass es ziemlich harte Reifen geben wird, um diese Probleme zu kompensieren. Wir haben keine einfache Aufgabe vor uns. Hoffentlich können wir etwas Schwung mitnehmen. Es wäre schön, wenn wir an diesem Wochenende ein bisschen mehr Spaß haben könnten", so der Weltmeister von 2006.

Teammanager Vittoriano Guareschi sieht im Rennen am Sachsenring eine Herausforderung: "Der Sachsenring sieht wie eine recht einfache Strecke, wenn man ihn sich ansieht. Doch in Wirklichkeit ist er eine große Herausforderung für die Techniker, weil es sehr viele Linkskurven und eine sehr lange Rechtskurve gibt, das Omega, gibt. Die MotoGP-Maschinen beanspruchen die Hinterreifen stark. Deswegen wird es besonders wichtig sein, parallel an der Haftung und der Haltbarkeit zu arbeiten", schildert er.

"Wir haben beim Privattest in Misano vor einer Woche gute Arbeit geleistet. Andrea wird erstmals das neue Motorrad einsetzen. Es wird sehr interessant sein, zu sehen, wie es am Sachsenring funktioniert, nachdem es in Misano einen positiven Eindruck hinterlassen hat", berichtet Guareschi. "Nicky drehte ebenfalls einige gute Runden beim Test, wird aber mit dem bestehenden Motorrad weitermachen. Auf dem Sachsenring kann alles passieren, auch beim Wetter, doch wir reisen nach Deutschland und erwarten, uns gut zu schlagen."

Fotoquelle: Ducati

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.