Yamaha-Star Jorge Lorenzo fühlt sich deutlich besser als in Holland

MotoGP 2013

— 11.07.2013

Lorenzo von schneller Genesung überrascht

Der amtierende Weltmeister freut sich über die schnelle Regeneration und erwartet, am Sachsenring deutlich belastbarer zu sein als in Assen

Neben Sieger Valentino Rossi erntete Jorge Lorenzo bei der Dutch TT in Assen die meiste Aufmerksamkeit. Mit einem gebrochenem Schlüsselbein fuhr der amtierende MotoGP-Champ im Rennen zu Platz fünf und verlor nur zwei Punkte auf WM-Konkurrent Dani Pedrosa. Vor dem Sachsenring-Rennen arbeitete der Spanier intensiv an der Wiederherstellung seiner Kräfte und ist optimistisch, am Wochenende ein gutes Ergebnis zu holen.

"Ich war sehr überrascht, dass ich in Assen fahren konnte. Doch ich bin auch überrascht von der schnellen Genesung", bemerkt der Yamaha-Pilot. "Ich erkenne deutliche Verbesserungen, was auch an den beiden Physiotherapeuten liegt, die sich um mich kümmern. Wir arbeiten jeden Morgen und Nachmittag sehr intensiv und verbringen mehrere Stunden. Ich fühle mich hier nicht perfekt, aber deutlich besser als in Assen. Das ist gut."

Lorenzos Leistung in Assen war beeindruckend. "Es war schmerzvoll und etwas beängstigend, weil sich meine linke Körperhälfte nicht gerade in einem perfekten Zustand befand", schildert er. "Manchmal war ich beim Bremsen nicht besonders präzise, vor allem gegen Rennende. Zu Beginn war es okay. Doch man verliert sehr viel Präzision und Kraft, wenn man nur die rechte Körperhälfte nutzen kann. Doch es hat gereicht, um das Rennen in der fünften Position zu beenden. Ohne die Schmerzmittel wäre es schwieriger gewesen."

Eine Woche nach dem Sachsenring geht es in Laguna Seca weiter. Die kurze Pause zwischen den Rennen ist alles andere als optimal. "In Laguna Seca wird es sicher ein bisschen besser sein als an diesem Wochenende. Drei oder vier Tage Entspannung sollten reichen, um sich zu erholen", prognostiziert Lorenzo. Dass das Assen-Rennen in Zukunft von anderen Fahrern als Maßstab herangezogen wird, kritisiert Lorenzo entschlossen.

"In Zukunft sollten andere Fahrer das Rennen von Assen nicht als Maßstab nehmen", fordert er. "Mir wurde gesagt, dass sich ein Fahrer in Italien den Arm brach und eine Woche später fahren wollte. Das ist nicht gut und erst recht nicht logisch. Man muss auf seinen Körper hören. Wenn man sich fit und mental stark fühlt, dann kann man fahren. Aber das Rennen in Assen sollte nicht als Maßstab herangezogen werden."

Fotoquelle: Yamaha

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