Jorge Lorenzo fuhr ohne Schmerzmittel die schnellste Rundenzeit

MotoGP 2013

— 12.07.2013

Lorenzo im ersten Training Schnellster

Jorge Lorenzo stellt im ersten Freien Training auf dem Sachsenring die Bestzeit vor Dani Pedrosa auf - Stefan Bradl Fünfter - Schrott bei Ducati

Weltmeister Jorge Lorenzo stellte die erste MotoGP-Bestzeit des Wochenendes auf dem Sachsenring auf. Der Yamaha-Werksfahrer präsentierte sich zwei Wochen nach seinem linken Schlüsselbeinbruch in Bestform und fuhr ohne Schmerzmittel. Lorenzo umrundete den 3,6 Kilometer kurzen Sachsenring in 1:22,047 Minuten und nahm Honda-Konkurrent Dani Pedrosa 0,174 Sekunden ab. Während Pedrosa in den vergangenen drei Jahren in Deutschland gewonnen hat, wartet Lorenzo noch auf seinen ersten Sieg auf dieser Strecke.

Superstar Valentino Rossi (Yamaha) meldete sich frisch von seinem Assen-Sieg als Dritter im Spitzenfeld. Auf seinen Teamkollegen Lorenzo fehlten 0,194 Sekunden. Rookie Marc Marquez (Honda) fuhr die viertschnellste Zeit, wobei sein Rückstand 0,350 Sekunden betrug. Am Ende ging der junge Spanier mit einem harten Vorder- und einem weichen Hinterreifen auf die Strecke. Aus deutscher Sicht war auch Stefan Bradl (LCR-Honda) stark unterwegs. Der Lokalmatador fuhr vor heimischer Kulisse auf den fünften Platz. Auf die Spitze fehlte knapp weniger als eine halbe Sekunde.

Für Ducati lief das erste Freie Training mehr als problematisch. Andrea Dovizioso stürzte in Kurve elf über das Vorderrad. Dabei beschädigte der Italiener schon nach fünf Runden das neue Ducati-Chassis, von dem es an diesem Wochenende nur ein Exemplar gibt. Auch Nicky Hayden, der noch mit der alten Ducati-Spezifikation fahren muss, fing einige heftige Rutscher ab und blieb sitzen. Pramac-Pilot Andrea Iannone sitzt ab heute ebenfalls auf dem neuen Labor-Bike, doch auch er lieferte bei einem Sturz in Kurve elf einen Totalschaden ab.

Speziell die Hinterradschwinge seiner neuen Ducati wurde vollständig zerstört. Von den Rundenzeiten her war Hayden als Achter der beste Ducati-Vertreter. Sein Rückstand auf die Spitze betrug knapp acht Zehntelsekunden. Aleix Espargaro war mit der CRT-Aprilia als Siebter schneller als alle Ducati-Vertreter. Dovizioso landete auf Platz zehn, Iannone auf Position zwölf und Michele Pirro auf Rang 16.

Aber nicht nur die beiden Ducati-Fahrer lieferten Schrott ab: Kurz vor Trainingsende lag Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) in Kurve eins im Kiesbett. Der Brite kniete lange auf dem Boden, bevor er schließlich wegging. Crutchlow beendete das Training hinter Bradl auf Platz sechs. Ebenfalls in den Top 10 zu finden war Alvaro Bautista (Gresini-Honda) als Neunter. Zweitbester CRT-Vertreter war Espargaros Aspar-Teamkollege Randy de Puniet auf Platz elf.

Fotoquelle: FGlaenzel

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