MotoGP 2013

— 13.07.2013

Drittes Training: Highsider von Pedrosa

Dani Pedrosa fliegt auf dem Sachsenring im dritten Training von seiner Honda - Es werden keine Knochenbrüche festgestellt - Marc Marquez Schnellster

Im dritten Freien Training für den Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring erwischte es Honda-Pilot Dani Pedrosa. Der Spanier stürzte in Kurve eins. Ersten Informationen zufolge soll er sich keine Knochenbrüche zugezogen haben. Die Bestzeit im dritten Training ging an seinen Teamkollegen Marc Marquez vor dem starken Aleix Espargaro (Aspar). Der Deutsche Stefan Bradl (LCR-Honda) absolviert reibungslose 45 Minuten und ist als Zweiter direkt für Q2 qualifiziert.

Kurz nach Beginn des Trainings fielen vereinzelt einige Regentropfen und die Fahrer kehrten für einige Minuten zurück an die Box. Es hing eine dunkle Regenwolke über der Strecke, aber es blieb trocken. Als die Fahrer wieder auf die Strecke gingen, wurde Pedrosa in Kurve eins in hohem Bogen von seiner Honda abgeworfen. Es war ein hoher Luftstand und ein harter Aufprall. Das Visier wurde von Pedrosas Helm abgerissen.

Bevor Pedrosa noch auf den Beinen stand, griff er sich sofort auf das linke Schlüsselbein. Er zog sofort seine Handschuhe aus, machte die Lederkombi auf und fühlte nach dem Schlüsselbein. Dieses Schlüsselbein hatte er sich schon in der Vergangenheit gebrochen. Anschließend begab sich Pedrosa in die Clinica Mobile. Offiziell wurde der Spanier auf "Verletzungen des linken Arms" hin untersucht. Ein offizielles Ergebnis liegt noch nicht vor. Erste Röntgenbilder zeigten keine Brüche.

Am Vormittag wurde eine Asphalttemperatur von 23 Grad gemessen und es herrschte kaum Grip. Auch Bryan Staring (Gresini) stürzte in Kurve eins. Der Unfall ging glimpflich aus. Hector Barbera (Avintia) rutschte in Kurve elf das Vorderrad weg und der Spanier flog ins Kiesbett. Mit Hilfe der Streckenposten humpelte Barbera davon. Er machte sich ebenfalls auf den Weg in die Clinica Mobile für einen Check. Es bestand der Verdacht einer Fußverletzung

Andrea Iannone (Pramac) fuhr einmal in Kurve eins geradeaus und pflügte durchs Kiesbett. Der Rookie blieb auf seiner Ducati sitzen. Michael Laverty (PBM) überstand einen heftigen Sturz unverletzt. Die meisten Topfahrer kamen nicht an ihre Rundenzeiten vom Vortag heran. Vier Minuten vor Ablauf der Zeit katapultierte sich Espargaro auf Platz eins und auf Rang drei der kombinierten Zeitenliste aller drei Freien Trainings. Einmal mehr zeigte der Spanier sein Talent.

In den Schlussminuten setzte sich schließlich Marquez mit einer Runde in 1:21,903 Minuten an die Spitze und verwies Espargaro um 0,226 Sekunden auf Platz zwei. Valentino Rossi (Yamaha) und Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) belegten die Positionen drei und vier. Stefan Bradl (LCR-Honda) hatte einen Rückstand von 0,486 Sekunden und wurde Fünfter. Die kombinierte Zeitenliste aller drei Freien Trainings zeigte ein anderes Bild und ist ausschlaggebend für die direkte Qualifikation für Q2.

In der kombinierten Zeitenliste lag Marquez mit seiner heutigen Zeit auf Platz eins. Bradl folgt mit seiner Zeit von gestern auf dem zweiten Platz. Espargaro glänzte mit Rang drei. Ebenfalls direkt für Q2 qualifiziert sind Pedrosa, Rossi, Crutchlow, Nicky Hayden (Ducati), Alvaro Bautista (Gresini-Honda) und Bradley Smith (Tech-3-Yamaha). Die Zeit von Jorge Lorenzo wäre ebenfalls gut genug für Q2 gewesen.

Da der Spanier nach seinem gestrigen Schlüsselbeinbruch offiziell seine weitere Teilnahme an diesem Rennwochenende angesagt hat, wurde seine Zeit von der Liste genommen. Dadurch rutschte Andrea Dovizioso (Ducati) als Zehnter noch direkt ins Q2. Mit Ausnahme von Espargaro werden alle weiteren CRT-Fahrer in Q1 starten. Dazu kommen die beiden Pramac-Piloten Iannone und Michele Pirro.

Direkt für Q2 qualifiziert:
Marc Marquez (Honda)
Stefan Bradl (LCR-Honda)
Aleix Espargaro (Aspar)
Dani Pedrosa (Honda)
Valentino Rossi (Yamaha)
Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha)
Nicky Hayden (Ducati)
Alvaro Bautista (Gresini-Honda)
Bradley Smith (Tech-3-Yamaha)
Andrea Dovizioso (Ducati)

Teilnehmer in Q1:
Andrea Iannone (Pramac-Ducati)
Randy de Puniet (Aspar)
Claudio Corti (Forward)
Michele Pirro (Pramac-Ducati)
Yonny Hernandez (PBM)
Hector Barbera (Avintia)
Michael Laverty (PBM)
Danilo Petrucci (Ioda)
Colin Edwards (Forward)
Hiroshi Aoyama (Avintia)
Karel Abraham (Cardion)
Bryan Staring (Gresini)
Lukas Pesek (Ioda)

Fotoquelle: Repsol

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