Stefan Bradl hat von Startplatz vier eine gute Ausgangsposition

MotoGP 2013

— 13.07.2013

Bradl ärgert verpasste erste Reihe

Lokalmatador Stefan Bradl stürzt im Qualifying und verpasst die erste Startreihe auf dem Sachsenring knapp - Von Startplatz vier peilt der Deutsche das Podest an

Stefan Bradl spekulierte für sein Heimrennen auf dem Sachsenring mit einem Platz in der ersten Startreihe. Im Training und auch im Qualifying mischte der Lokalmatador ganz vorne mit, doch am Ende wurde es der vierte Startplatz. Eine halbe Sekunde fehlte Bradl auf die Pole-Position von Honda-Werksfahrer Marc Marquez. "Ich habe schon damit gerechnet, dass ich es heute in die erste Reihe schaffen kann. In Assen war es wahrscheinlich überraschend. Hier war es fast Pflicht, würde ich sagen", ärgert sich der Zahlinger.

Die 15 Minuten verliefen auch turbulent: "Mir ist im Omega ein kleiner Fehler passiert. Dort ist ein kleiner Asphaltwechsel, den ich schon sehr gut kenne. Ich bin dort drübergefahren und habe leider das Vorderrad verloren. Letztendlich hatte ich viel Glück, dass ich das Motorrad wieder starten konnte. Ein großes Dankeschön an die Streckenposten. Dort ging es bergauf und sie haben mich angeschoben", bedankt sich Bradl bei den Helfern an der Strecke.

Er kam zurück an die Box, stieg auf die zweite LCR-Honda und fuhr wieder hinaus. "Dann habe ich im zweiten Versuch nicht mehr meine Sektoren zusammenbekommen. Es war keine perfekte Runde, weshalb mir jetzt eine halbe Sekunde auf die Pole-Position fehlt", lautet schließlich Bradls Fazit. "Ich habe mich auch auf dem zweiten Motorrad wohlgefühlt. Sie sind identisch. Ich musste nur mit dem zweiten Motorrad einen neuen Vorderreifen mitnehmen."

"Beim ersten Motorrad bin ich den Vorderreifen eineinhalb Runden eingefahren, um die Probleme in den Rechtskurven zu vermeiden. Ich bin schließlich mit dem neuen Vorderreifen hinausgefahren und habe mir gedacht: Alles oder Nichts. Ich habe es aber nicht ganz geschafft unter 1:21,8 Minuten zu fahren. Platz vier ist aber trotzdem nicht schlecht." Vom vierten Startplatz ist im Rennen viel möglich. Da Weltmeister Jorge Lorenzo nicht fahren wird, hat Bradl einen starken Gegner weniger.

Auch der Start von Sachsenring-Spezialist Dani Pedrosa ist noch nicht sicher. Ist das die große Chance auf den ersten Podestplatz in seiner MotoGP-Karriere? "Wir werden es sehen, es ist ein sehr langes Rennen. Man muss auch abwarten, wie sich die Reifen verhalten. Ich glaube, dass niemand mehr Erfahrung als 15 Runden mit den Reifen hat. Wir werden sehen, ob ich morgen an der Spitzengruppe dranbleiben kann. Dann werden wir sehen was passiert."

Fotoquelle: FGlaenzel

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