Dani Pedrosa fühlte sich nicht wohl und ging im Warmup nicht auf die Strecke

MotoGP 2013

— 14.07.2013

Warmup: Rennstart von Pedrosa fraglich

Dani Pedrosa nimmt nicht am Warmup teil, sein Start auf dem Sachsenring ist weiterhin fraglich - Bestzeit für seinen Honda-Teamkollegen Marc Marquez

Im Aufwärmtraining zum Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring waren alle Augen auf die Honda-Box von Dani Pedrosa gerichtet. In der Box standen zwei RC213V mit der Startnummer 26 bereit. Der Vizeweltmeister befand sich aber hinter der Box im Teamtruck. Teamchef Livio Suppo, die Streckenärzte und seine persönlichen Betreuer waren bei ihm. Vor dem Warmup hatte sich Pedrosa untersuchen lassen und die Freigabe für das Warmup erhalten. Alle warteten hinter dem Teamtruck, doch Pedrosa kam nicht heraus.

Schließlich wurde den wartenden Medienvertretern mitgeteilt, dass Pedrosa im Warmup nicht fahren wird, weil er sich etwas benommen fühlt. Vor dem Rennen wird es eine weitere Untersuchung geben. Sein Start ist noch nicht ausgeschlossen. Pedrosa hatte sich bei einem Sturz am Samstagvormittag den Kopf angeschlagen und das linke Schlüsselbein angeknackst. Er würde auf Startplatz zwölf stehen.

Für einen weiteren Fahrer ist das Rennwochenende vorbei: Andrea Iannone (Pramac-Ducati) hatte sich bei einem Sturz im vierten Freien Training die rechte Schulter ausgekugelt. In der Früh kam die Nachricht, dass die Schmerzen zu groß sind und Iannone den Grand Prix nicht starten wird. Weltmeister Jorge Lorenzo hat nach seiner Schlüsselbeinoperation mittlerweile auf 'Twitter' bestätigt, dass er Laguna Seca am kommenden Wochenende auslassen wird und die Rückkehr für Indianapolis plant.

Auf der Strecke herrschte im 20-minütigen Warmup viel Fahrbetrieb. Die Bestzeit ging an Pole-Setter Marc Marquez (Honda) in 1:21,895 Minuten. Erster Verfolger war Tech-3-Pilot Cal Crutchlow (Yamaha), der um 0,373 Sekunden langsamer war. Crutchlow ist nach seinen beiden Stürzen am Freitag körperlich ebenfalls angeschlagen. Lokalmatador Stefan Bradl (LCR-Honda) setzte seine Form mit der drittschnellsten Zeit fort und bekam Applaus von den Tribünen.

Auf Marquez fehlte Bradl eine knappe halbe Sekunde. Superstar Valentino Rossi (Yamaha) folgte als Vierter (+0,751 Sekunden). Die Top 10 rundeten Bradley Smith (Tech 3/+0,777), Alvaro Bautista (Gresini/+0,784), Nicky Hayden (Ducati/+0,942), Aleix Espargaro (Aspar/+1,388), Randy de Puniet (Aspar/+1,423) und Claudio Corti /Forward/+1,536) ab.

Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso war mit einem Rückstand von 1,7 Sekunden auf Platz 14 zu finden. Sein Teamkollege Hayden war zwar schneller, doch im Omega rutschte er ins Kiesbett aus. Er versuchte Rossi zu folgen, doch in der Rechtskurve klappte dem US-Amerikaner schlagartig das Vorderrad ein.

Fotoquelle: Repsol

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