Michele Pirro war am Sachsenring nur unwesentlich langsamer als Nicky Hayden

MotoGP 2013

— 14.07.2013

Pramac: Einzelkämpfer Pirro fährt in die Top 10

Michele Pirro kommt als Zehnter nur knapp hinter Ducati-Markenkollege Nicky Hayden ins Ziel - Andrea Iannone muss nach Schulterverletzung passen

Nicht nur die Werksmannschaften von Honda und Yamaha, sondern auch das Pramac-Team konnte sich heute beim Großen Preis von Deutschland der MotoGP auf dem Sachsenring auf einen Fahrer konzentrieren. Da Andrea Iannone nach seinem Sturz vom Samstag mit einer Schulterverletzung nicht am Rennen teilnahm, wurde Ben-Spies-Ersatzmann Michele Pirro zum Einzelkämpfer. Der Ducati-Testfahrer fuhr ein solides Rennen, das er auf dem zehnten Platz beendete.

"Es war nicht so schlecht. Mit Blick auf das Tempo, war das der beständigste Tag des gesamten Wochenendes", blickt der Italiener auf das Rennen zurück. "Ich war während des gesamten Rennens dicht hinter Hayden, und wenn man bedankt, dass er aus der zweiten Reihe gestartet ist, bedeutet dies, dass ich mein Tempo halten konnte", so Pirro. Im Ziel betrug sein Rückstand auf Nicky Hayden nur 1,787 Sekunden, auch beim Vergleich der Rundenzeiten war der Italiener mit einer schnellsten Zeit von 1:23,589 Minuten nur unwesentlich langsamer als der US-Amerikaner.

"Mit einem besseren Start, hätte ich mich vielleicht noch um einige Plätze mehr verbessern können, aber wir haben immer noch viel zu tun", bilanziert Pirro. "Ich bin nicht völlig zufrieden, aber wenn man bedenkt, wie alles anfing, kann ich mich nicht beschweren. Jetzt konzentriere ich mich auf die Tests in Misano, wo ich wieder als Testfahrer im Einsatz sein werde."

Für Teamkollege Iannone war der Arbeitstag heute früh beendet. Der 23-Jährige war gestern im vierten Freien Training gestürzt und hatte sich dabei die rechte Schulter ausgekugelt. Trotz einer schlaflosen und schmerzvollen Nacht, wollte er ursprünglich einen Rennstart wagen, entschied sich dann aber nach einer Untersuchung durch Dr. Costa im Clinica Mobile letztendlich doch schweren Herzens dagegen. "Es war wirklich hart, hier nicht zu fahren. Ich wollte wirklich fahren, weil ich mich gut fühlte, aber vielleicht hätte das nur noch mehr Schaden angerichtet", meint Iannone.

"Auch wenn es nicht leicht fällt, ist es manchmal besser, nein zu sagen", so der Italiener. Ein Start beim nächsten Rennen am kommenden Wochenende in Laguna Seca ist laut Iannone noch nicht in trockenen Tüchern: "Morgen fahre ich nach Italien zurück, und in den nächsten Tagen werden wir entscheiden, ob ich am Grand Prix in Laguna Seca teilnehmen kann. Ich möchte unbedingt, da ich dort noch nie gefahren bin. Aber ich muss die Situation sorgfältig abwägen und darf kein unnötiges Risiko eingehen, das die weitere Saison gefährden würde."

Fotoquelle: Pramac

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