Auf dem Sachsenring war für Ducati nicht mehr drin als die Plätze sieben und neun

MotoGP 2013

— 16.07.2013

Ducati vor Laguna: Hayden hoffnungsvoll, Dovizioso vorsichtig

Lokalmatador Nicky Hayden hofft beim zweiten von drei US-Rennen auf ein gutes Ergebnis - Andrea Dovizioso weiß nicht, was er in Laguna Seca erwarten soll

Mit dem am kommenden Wochenende anstehenden Grand Prix der USA in Laguna Seca wird die erste Hälfte der MotoGP-Saison 2013 beschlossen. Während in Reihen der Werksteams von Honda und Yamaha noch nicht klar ist, ob die am Sachsenring nicht im Rennen angetretenen Dani Pedrosa beziehungsweise Jorge Lorenzo in Kalifornien fahren können, schickt das Ducati-Werksteam das gewohnte Aufgebot an den Start.

Lokalmatador Nicky Hayden, dessen zum Jahresende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird und Andrea Dovizioso hoffen auf der mit 3,602 Kilometern kürzesten Strecke im MotoGP-Kalender auf ein gutes Ergebnis für Ducati. "Es ist schön, nach Hause zu kommen. Laguna ist ein Rennen, das ich liebe und das für mich natürlich eine ganz besondere Bedeutung hat", sagt Hayden, der in den Jahren 2005 und 2006 auf der mit dem legendären "Corkscrew" versehenen kalifornischen Berg-und-Talbahn siegte.

"Die Strecke ist einzigartig, nicht einfach und verlangt vollen Einsatz in den Kurven. Insgesamt ist der Kurs sehr technisch, da viele der Kurven zusammenhängend gefahren werden müssen", erklärt Hayden die Eigenheiten von Laguna Seca und weiß über den Austragungsort des zweiten von drei USA-Rennens in diesem Jahr: "Um schnell zu sein, muss man die Linie ganz genau treffen."

Die Ducati-Performance der vergangenen Wochen und Monate bereitet dem Lokalmatador allerdings Sorgen. "Ich wünschte, wir würden mit mehr Tempo und Zuversicht anreisen, aber die Situation ist wie sie ist. Bisher haben wir ganz sicher nicht die gewünschten Ergebnisse eingefahren. Umso schöner wäre es, mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen", so Hayden, der genau wie am Sachsenring auf die Standardversion der Desmosedici GP13 zurückgreifen wird.

Teamkollege Dovizioso zählt Laguna Seca anders als Hayden nicht zu seinen Lieblingspisten und wartet noch auf seinen ersten Podestplatz an der Pazifikküste. "Ich weiß nicht, was ich in Laguna erwarten kann, denn ich sitze in diesem Jahr auf einem komplett anderen Motorrad", sagt der langjährige Honda-Werksfahrer und gibt sich betont zurückhaltend.

"Leider ist die Strecke in vielerlei Hinsicht dem Sachsenring ähnlich. Aufgrund der Steigungen und Gefälle neigen in Laguna grundsätzlich alle Motorräder zu einem pumpenden Fahrverhalten. Vielleicht haben wir aber etwas weniger Probleme beim Einlenken, weil die Kurven enger sind", vergleicht "Dovi" die kalifornische Piste mit dem Sachsenring und unterstreicht: "Ich mag den Kurs nicht besonders, doch wie immer reisen wir mit der Zielsetzung an, das bestmögliche Ergebnis einzufahren."

Teammanager Vittoriano Guareschi zählt im Hinblick auf ein gutes Ducati-Ergebnis in Laguna Seca auf den Heimvorteil von Hayden. "Es ist ein Rennen, das Nicky in der Vergangenheit zweimal gewonnen hat. Wir wissen also, dass er auf dieser Strecke sehr gut aussehen kann. Ich bin sicher, er wird alles daran setzen, sein enttäuschendes Ergebnis aus Deutschland vergessen zu machen", so der Italiener im Hinblick auf den neunten Platz von Hayden auf dem Sachsenring.

Fotoquelle: Ducati

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