Cal Crutchlow benötigt mehr Zeit, um eine Entscheidung für 2014 zu treffen

MotoGP 2013

— 26.07.2013

Crutchlow droht mit MotoGP-Ausstieg

Nach wie vor ist die Zukunft von Cal Crutchlow ungewiss: Der Brite möchte sich bei seiner Entscheidung Zeit lassen und liebäugelt auch mit anderen Serien

Die Zukunft von Cal Crutchlow ist auch in der diesjährigen Sommerpause ein heißes Thema. Der Brite liebäugelte bereits im Vorjahr mit einem Weggang von Tech 3, zog aber schlussendlich bei den Vertragsverhandlungen mit anderen Teams den Kürzeren. Bei Ducati war Crutchlow ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Valentino Rossi. Doch Ex-Teamkollege Andrea Dovizioso erhielt den Vorzug. Das Ducati-Werksteam ist für 2014 erneut im Rennen. Nicky Hayden wird in der kommenden Saison das Team verlassen.

Doch auch ein Wechsel zu Honda ist möglich. Stefan Bradl könnte seinen Platz bei LCR verlieren, wenn Crutchlow die Fronten wechselt. HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto hat in der Vergangenheit oft von Crutchlow geschwärmt, doch im Werksteam ist 2014 kein Platz für den Briten. Da Honda aber auch die Satellitenteams mit Werks-Material versorgt, ist ein Wechsel zu LCR entsprechend attraktiv.

Nicht unwahrscheinlich wäre ein Verbleib bei Tech 3 - auch ohne Werks-Material. Dass das Team von Herve Poncharal technisch nicht weit hinter dem Werksteam zurückliegt, belegen die Ergebnisse. "Ich schließe das noch nicht aus. Doch es ist momentan unwahrscheinlich", bewertet Crutchlow die Chancen auf eine vierte Saison im Tech-3-Team ein. Welches Team momentan favorisiert wird, möchte der ehemalige Supersport-Weltmeister nicht sagen.

Wo geht die Reise hin?

"Es geht um das komplette Paket. Ich sehe mir jeden einzelnen Aspekt an. Ich strebe einen Einjahresvertrag an, damit ich mich im kommenden Jahr weiter verbessern kann. Doch wenn ich einen Zweijahresvertrag erhalte, dann bin ich damit auch zufrieden. Warum sollte ich da nicht zuschlagen? Es können sehr viele Dinge passieren. Doch erst einmal müssen sich die Moto2-Piloten entscheiden. Dann treffe ich eine Entscheidung", stellt Crutchlow klar.

Beim vergangenen Rennwochenende in Laguna Seca lieferte Crutchlow sein bisher schwächstes Rennen der Saison ab. Mehr als Platz sieben war im Rennen nicht drin. Damit landete Crutchlow noch hinter den stark angeschlagenen WM-Rivalen Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa. Dass sich das Ergebnis beim Grand Prix in Kalifornien negativ auf die Verhandlungen auswirkt, glaubt Crutchlow aber nicht.

Crutchlow schwächelt in Laguna Seca

"Ich fiel in der Fahrerwertung auf Position fünf zurück. Ich hatte mein schlechtestes Qualifying, kam aber innerhalb von 15 Sekunden zum Sieger ins Ziel. Bei anderen Rennen wäre ich damit im Ziel Vierter gewesen. Es war ein schwieriges Rennen für Yamaha. Valentino und Jorge haben besser gearbeitet. Ich musste ins Ziel kommen und wurde Siebter", bilanziert der Yamaha-Pilot.

"Ich denke nicht, dass dieses Ergebnis keinen Einfluss auf die Zukunft hat. Ich war das gesamte Jahr über schnell und wir haben uns richtig gut geschlagen. Wir hatten ein schlechtes Rennen. Ich denke nicht, dass sich dadurch etwas ändert", bemerkt er. "Ich möchte keine überhastete Entscheidung treffen. Ich denke nicht, dass ich mich bis Indy entschieden habe."

"Ich benötige Zeit und spreche mit fünf Teams", fügt Crutchlow hinzu und bestätigt damit das Gerücht, dass er nicht nur mit Ducati, LCR und Tech 3 verhandelt. Auch ein Wechsel in die Superbike-WM ist denkbar. "Diese Teams sind nicht nur in dieser Meisterschaft aktiv. Warten wir es ab", so der momentane WM-Fünfte.

Fotoquelle: Tech 3

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