Andrea Dovizioso hat die USA nach dem Laguna-Seca-Rennen verlassen

MotoGP 2013

— 29.07.2013

Dovizioso: Urlaub in der Heimat

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso verbringt die Sommerpause nicht in den USA und widmet sich stattdessen seiner Tochter Sara

Die MotoGP-Piloten durften sich nach dem Lauf in Laguna Seca auf drei arbeitsfreie Wochenenden freuen. Im Falle von Andrea Dovizioso fällt die Pause etwas kürzer aus. Ein Test in Misano sorgte beim Italiener für zusätzlichen Stress. Doch Ducati kommt um weitere Tests nicht herum. Die Desmosedici ist nach wie vor nicht konkurrenzfähig. Anstatt mit den Hondas und Yamahas an der Spitze zu kämpfen, müssen sich "Dovi" und Teamkollege Nicky Hayden gegen die besten CRT-Piloten wehren.

Zur Halbzeit der Saison liegt Dovizioso auf Position sieben der Fahrerwertung. Teamkollege Hayden ist momentan WM-Neunter. Im Gegensatz zum Weltmeister von 2006 verbringt Dovizioso die Zeit zwischen Laguna Seca und Indy nicht in den Vereinigten Staaten. "Die meisten Fahrer der Weltmeisterschaft freuen sich, nach Hause zu kommen", wird er von 'MotoGP.com' zitiert. "Diese Freude ist umso größer, wenn man gleichzeitig ein Vater ist."

"Wir verbringen sehr viel Zeit entfernt von der Heimat. Ich möchte drei Wochen Zuhause verbringen und dabei entspannen und trainieren. Ich freue mich, Zeit mit meinen Freunden und meiner Tochter zu verbringen", berichtet der ehemalige Honda-Werkspilot, der seit der laufenden Saison für Ducati an den Start geht. Neben der mangelnden Konkurrenzfähig muss "Dovi" in diesem Jahr verhältnismäßig oft Gebrauch von den Auslaufzonen machen. Bei seinen Stürze in den Freien Trainings von Mugello und am Sachsenring hatte er viel Glück, sich nicht zu verletzen.

Heutzutage werden die Stürze meist mit Superslowmotition-Kameras aufgenommen. Die Aufnahmen vom Sachsenring-Sturzes verdeutlichen, dass in Kurve das Vorderrad die Haftung verlor. "Man kann manchmal einige Details sehen, von denen man vorher nichts wusste", lobt "Dovi" die Hochgeschwindigkeits-Aufnahmen. Gleichzeitig warnt er vor der Aussagekraft: "Andererseits ist es manchmal nicht mehr richtig real, wenn es sehr langsam abgespielt wird. Man muss vorsichtig damit umgehen. Aber es ist toll, alles so genau zu sehen." Die Aufnahmen von Stürzen schaut sich der Italiener ohnehin nicht allzu oft an. Dadurch leidet das Selbstvertrauen, meint er.

Fotoquelle: Ducati

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