Das Ioda-Team muss sich vermutlich einen neuen Motorenpartner suchen

MotoGP 2013

— 31.07.2013

BMW zieht 2014 auch bei den CR-Teams den Stecker

Stephan Schaller betont, dass BMW in der kommenden Saison weder in der MotoGP noch in der Superbike-WM Privatteams mit Motoren beliefern wird

Die Nachricht, dass sich BMW Ende der Saison aus der Superbike-WM zurückziehen wird, traf die Serie wie ein Schlag. Doch auch die MotoGP bleibt von der geänderten Ausrichtung der Motorsport-Aktivitäten der Münchner nicht verschont. Momentan geht das Ioda-Team mit S1000RR-Motoren an den Start. Anstatt über das CR-Team Schritt für Schritt werksseitig in die MotoGP einzusteigen, droht nun auch in der Königsklasse das Aus.

Stattdessen rückt der Kundensport in den Fokus von BMW: "Die BMW-Kundensport-Abteilung unterstützt bereits weltweit zahlreiche Fahrer und Teams in nationalen Superbike-Meisterschaften, in der Langstrecken-WM sowie in nationalen und internationalen Superstock-Meisterschaften, in denen es das technische Reglement erlaubt, den kraftvollen Standard-Motor einzusetzen", wird Stephan Schaller, der Leiter der BMW-Motorradsparte, von 'Motorsport aktuell' zitiert.

"Wir werden diese Fahrer und Teams durch unsere interne Abteilung mit einem neuen, erweiterten Kundensportprogramm weiterhin unterstützen. Wir werden jedoch für Privatteams in der Superbike-Weltmeisterschaft keine BMW-Motoren in Superbike-Spezifikation zur Verfügung stellen", stellt Schaller klar. "Entsprechend der langfristigen Strategie von BMW wird es vorerst kein Werksengagement in einer internationalen Meisterschaft geben."

Einen Einsteig in die MotoGP schließt Schaller aus: "Nein, das ist derzeit nicht geplant. Der Bereich Seriensportmaschinen steht bei uns im Mittelpunkt, er ist wichtiger als Prototypen", betont er und fügt hinzu: "2014 werden wir keine Motoren in der Superbike-WM-Spezifikation an CR-Teams in der MotoGP oder in irgendeiner anderen Meisterschaft verkaufen."

"Es ist ja nicht damit getan, den Motor zu verkaufen beziehungsweise zu kaufen. Sondern dazu kommt danach die kontinuierliche Wartung und Instandhaltung des Motors. Dies ist etwas, was wir künftig nicht leisten können , auch nicht bei den Motoren, die CR-Teams in diesem Jahr gekauft haben", so der Leiter der BMW-Motorradsparte.

Fotoquelle: Bridgestone

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