Honda-Pilot Dani Pedrosa fuhr 0,313 Sekunden hinter Marc Marquez ins Ziel

MotoGP 2013

— 25.08.2013

Pedrosa von Marquez beeindruckt

Auch beim Rennen in Brünn muss sich Dani Pedrosa teamintern geschlagen geben - Schlüsselbeinverletzung bereitet Probleme in den Bremszonen

Mit Platz zwei holte Honda-Werkspilot Dani Pedrosa beim Rennen in Tschechien ein versöhnliches Ergebnis, verlor in der Fahrerwertung aber weiter an Boden. Durch den Sieg von Marc Marquez wuchs der Rückstand auf 26 Punkte an. Probleme bereite in Brünn nach wie vor die Verletzung vom Sachsenring. Trotz Schmerzmitteln konnte Pedrosa nicht ohne Schmerzen fahren.

"Ich hatte keinen besonders guten Start. Ich war Dritter und versuchte in den ersten Runden, an Marc vorbeizugehen. Doch er war in den Bremszonen stärker. Ich konnte nicht vorbeigehen", berichtet Pedrosa. "Ich versuchte, dem Zug zu folgen. Das Tempo war das gesamte Rennen sehr hoch. Ich konnte kein Überholmanöver starten. Auf der Bremse und am Kurvenausgang war ich nicht stark."

"Am Kurvenausgang habe ich immer den Anschluss verloren. Ich war nicht nah genug dran, um zu Überholen", bemerkt der Spanier, der drei Runden vor Schluss an Jorge Lorenzo vorbeiging und Platz zwei übernahm. "Mein Überholmanöver kam eine Runde zu spät, weil mir am Ende eine Runde gefehlt hat. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber auch etwas enttäuscht, weil ich glaube, dass ich eine gute Siegchance hatte."

Die Verletzung behinderte Pedrosa in Brünn stark. Besonders am Freitag kämpfte der amtierende Vizeweltmeister mit seiner körperlichen Verfassung. Beim Rennen ließ Pedrosa gegen Ende aber nicht nach. Schmerzfrei war der Grand Prix dennoch nicht. "Das Bremsen bereitete die meisten Probleme. Ich erhielt die gleichen Schmerzmittel wie vor dem Rennen in Laguna Seca. Das half mir beim Start. Ich konnte die Schmerzen ein bisschen ausblenden."

Dass Teamkollege Marquez in der Fahrerwertung immer weiter entkommt, hat auch Pedrosa erkannt. "Er befindet sich in einer guten Situation. Er gewann die vergangenen vier Rennen. Das ist beeindruckend", bemerkt Pedrosa. "Ich denke aber, dass uns heute auch ein Fortschritt gelang. Wir müssen uns auf die kommenden Rennen konzentrieren und unser Bestes geben."

Fotoquelle: Repsol

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