Honda-Pilot Marquez war im Qualfying von Brünn schnellster Werksfahrer

MotoGP 2013

— 24.08.2013

Marquez im Qualifying vor seinen WM-Rivalen

Im Gegensatz zu Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo fährt Marc Marquez in Brünn in die erste Startreihe: "Es läuft besser als wir vor dem Wochenende dachten"

Honda-Werkspilot Marc Marquez hatte beim Grand Prix in Tschechien kein optimales Qualifying. Der WM-Leader musste hinnehmen, dass Markenkollege Alvaro Bautista beim ersten Versuch durch den Windschatten minimal schneller fuhr. Beim zweiten Versuch vermasselten andere Fahrer Marquez eine schnelle Runde, weil sie sich an das Hinterrad seiner RC213V klemmen wollten. Doch das wollte der MotoGP-Rookie unbeding vermeiden.

"Ich bin nicht komplett zufrieden, weil ich die Zuversicht und die Entschlossenheit hatte, um die Pole zu kämpfen. Ich konnte den zweiten Reifensatz nicht nutzen, weil ich sehr viel Verkehr hatte. Einige Fahrer warteten auf ein schnelles Hinterrad. Es ist, wie es ist", bilanziert der Repsol-Honda-Pilot nüchtern. Auf Cal Crutchlows Bestzeit fehlten Marquez am Ende 0,336 Sekunden. Doch im Rennen ist Marquez einer der Favoriten.

"Es läuft besser als wir vor dem Wochenende dachten", schildert er. "Wir müssen abwarten, was das Wetter sagt. Es ist noch nicht ganz klar, wie sich die Bedingungen entwickeln. Ich hoffe auf ein trockenes Rennen und möchte auf dem Podium stehen. Wir haben hier besonders auf das Rennsetup hingearbeitet, weil es sehr wichtig ist, einen guten Rhythmus zu haben. Wir haben gut gearbeitet. Ich fühle mich auf dem Motorrad sehr wohl. Am Ende kann man sich aber nie sicher sein."

Dass sich Bautista einen Vorteil verschaffte, schmeckt Marquez nicht. "Wenn man hier einem anderen Fahrer folgt, ist es viel einfacher", weiß der clevere Spanier, der bei seinem zweiten Versuch LCR-Pilot Stefan Bradl hinter sich entdeckte. "Ich wollte alleine fahren, weil besonders Stefan das hätte ausnutzen können, um eine sehr gute Rundenzeit zu fahren. Doch es war nicht möglich, alleine zu fahren. Ich war einige Kurven lang im ersten Gang. Dadurch kühlte der Reifen zu stark ab. Ich dachte mir, dass es zu gefährlich ist und ging vom Gas. Das Risiko war zu groß", so Marquez.

Fotoquelle: Repsol

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