Valention Rossi macht die Bremsphase als entscheidendes Manko aus

MotoGP 2013

— 24.08.2013

Rossi: "Unterschied besteht in der Bremsphase"

Valentino Rossi kann auch in Brünn im Qualifying nicht entscheidend zulegen - Der Yamaha-Werksfahrer macht die Bremse und seine Bremstechnik als Grund aus

Nach einem vorübergehenden Hoch sind bei Valentino Rossi die Schwierigkeiten im Qualifying zurückgekehrt. Wenn in den entscheidenden 15 Minuten das Tempo angezogen wird, kann sich der Yamaha-Werksfahrer nicht so sehr steigern wie die Konkurrenz. In Brünn bedeutete das Startplatz sieben in der dritten Reihe. Rossi fehlten in seiner schnellsten Runde 0,659 Sekunden auf die Pole-Zeit von Cal Crutchlow. "Ich bin unterm Strich nicht so froh, weil die siebte Position die schlechteste Position des gesamten Wochenendes ist und das ausgerechnet im Qualifying."

"Ich verbesserte meine Rundenzeit, doch die anderen Fahrer konnten sich in den entscheidenden 15 Minuten mehr steigern. Ich glaube, dass mein Potenzial besser war. Mein Ziel war ein Startplatz in den Top 5, doch leider muss ich von Startplatz sieben in der dritten Reihe starten. Ich habe meine Rundenzeit verbessert, aber die anderen Fahrer waren besser", analysiert Rossi. Dennoch rechnet er mit einem guten Rennen: "Ich habe ein gutes Tempo und war in den Freien Trainings immer an den besten Fahrern dran."

"Nun müssen wir ein paar Änderungen am Motorrad vornehmen, damit ich schneller in die Kurven einbiegen kann. Wir waren das gesamte Wochenende über konkurrenzfähig. Ich hoffe also, dass wir im Rennen auch konkurrenzfähig sein können." Aufgrund der Startaufstellung rechnet Rossi mit einer spannenden Anfangsphase. "Der Start wird sehr wichtig sein. Positiv ist, dass Jorge und Dani in der zweiten Reihe stehen, denn normalerweise sind sie in der ersten Runde immer sehr schnell."

"Ich glaube, dass auch Marquez sehr schnell ist und er steht in der ersten Reihe. Deshalb wird ein guter Start wichtig sein. In den Trainings habe ich versucht, dass ich gleich ab der ersten Runde an schnell bin. Ich hatte auch ein gutes Gefühl für das Motorrad. Deshalb glaube ich, dass ich von Beginn an konkurrenzfähig sein kann. Ich will so nahe wie möglich an den Topjungs dran sein. Dann sehen wir weiter."

Speziell einen Fahrer hat Rossi auf der Rechnung: "Marquez ist der Fahrer mit der besten Pace. Jorge ist stark und heute war auch Cal schnell. Wir liegen aber alle eng zusammen. Auf dem Papier kann es morgen ein tolles Rennen werden. Ich hoffe, dass ich ein Teil des Kampfs bin. Morgen ist alles offen. Auf dieser Strecke gibt es viele Überholmöglichkeiten. Ich habe ein gutes Motorrad und ein gutes Gefühl."

Bremse eine Schwachstelle

"Natürlich ist es viel einfacher, wenn man aus der ersten Reihe startet. Es ist aber auch wichtig, dass einige Jungs vor den Topfahrern sind, wie Bautista und Crutchlow. Die erste Runde kann sehr interessant werden." Bis zum Rennen muss Rossi aber noch an einem Aspekt arbeiten, den er auch als Schwäche im Qualifying ausmacht: "Ich hatte in der Bremszone etwas Probleme. Speziell Cal konnte sich mehr steigern als ich."

"Sie konnten tiefer in die Kurven bremsen und die Rundenzeit fahren. Ich war schon mehr am Limit. Wenn man die Daten vergleicht, besteht der Unterschied nur in der Bremsphase. Ich glaube, dass ich im Rennen stärker bin." Diese Schwierigkeiten traten auch schon in den ersten Saisonrennen auf. Seither hat Rossi an diesem Punkt gearbeitet. "Wir haben uns verbessert, hauptsächlich weil wir eine andere Vordergabel einsetzen."

"Es ist aber immer noch nicht perfekt, weil ich zu sehr am Limit bin. Das liegt daran, wie ich die Vorderbremse verwende. Das muss ich etwas verändern. Im Training war es nicht so schlecht, aber im Qualifying scheinen die anderen Fahrer noch etwas Reserven zu haben."

Fotoquelle: Yamaha

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