Marc Marquez suchte am Freitag die Bremspunkte mit der MotoGP-Maschine

MotoGP 2013

— 23.08.2013

Marquez: "Näher dran als erwartet"

WM-Leader Marc Marquez sieht sich nach dem ersten Trainingstag in Brünn auf einem guten Weg - Am Samstag will sich der Honda-Werksfahrer noch steigern

Marc Marquez drehte am Freitag zum ersten Mal mit der MotoGP-Honda Runden im Automotodrom Brünn. Der WM-Führende kam dabei gleich gut klar und beendete das zweite Freie Training im Spitzenfeld. Marquez belegte Rang fünf und lag 0,233 Sekunden hinter Spitzenreiter und Markenkollege Stefan Bradl. Der Rookie ist mit dem Auftakt zufrieden. "Ich bin recht glücklich. Bevor ich hierhergekommen bin, habe ich es etwas erwartet, weil Yamaha im Vorfeld getestet hat. Manchmal habe ich auf dieser Strecke auch Mühe, ich weiß aber nicht warum."

"Wir haben heute sehr gut gearbeitet. Es gibt aber noch einige Probleme, die wir verbessern können. Wir werden sehen. Ich fühle mich recht gut." Die Honda- und Yamaha-Fahrer lagen auf der 5,4 Kilometer langen Naturrennstrecke dicht beisammen. "Wir sind näher dran als erwartet, weil es eine Yamaha-Strecke ist. Sie haben auch getestet. Lorenzo ist normalerweise hier sehr schnell. Deshalb habe ich es erwartet."

"Wir sind überrascht, dass wir näher dran sind. Das heißt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden", sieht es Marquez positiv. Dennoch gibt es noch Steigerungspotenzial. "Wir brauchen noch etwas mehr Grip und müssen das Einlenkverhalten noch verbessern. In der Kurvenmitte haben wir Mühe. Wir müssen morgen Vormittag gut arbeiten, weil ich glaube, dass wir noch einige Punkte verbessern können."

"Ich spürte die Bodenwellen. Mit dem Vorderrad ist es deshalb sehr schwierig, weil man vorsichtig sein muss. Man muss aufpassen, aber gleichzeitig pushen. Die Bodenwellen sind aber für alle Fahrer gleich." Marquez gewann im Vorjahr das Moto2-Rennen in Brünn. Dennoch fiel ihm die Umstellung auf die MotoGP-Maschine zu Beginn nicht so einfach. "In Indianapolis und auf dem Sachsenring waren die Bremspunkte einfacher zu finden als hier."

"Hier kommt man mit höherer Geschwindigkeit an. Man muss sehr schnell in die Kurven einbiegen. Das ist der schwierigste Punkt. Im zweiten Training fühlte ich mich aber schon recht gut. Es ist eine andere Strecke, aber ich fühle mich viel besser als zum Beispiel in Montmelo oder Mugello", ordnet er Brünn im Vergleich zu anderen Strecken ein. Allgemein gilt Brünn als Yamaha-Strecke, doch am Freitag war Honda auf Augenhöhe.

Wie bewertet Marquez das Duell der beiden japanischen Marken? "Im Moment fühle ich mich auf dem Motorrad sehr gut. Es ist das gleiche Motorrad wie in Katar. Wir haben natürlich die Abstimmung und die Geometrie verändert, aber prinzipiell ist es das gleiche Motorrad. Yamaha hat natürlich starke Punkte, aber das hat die Honda auch. Yamaha ist beim Grip auf der Kante sehr gut. Sie sind in der Kurvenmitte auch stärker als wir. Wir müssen uns auf die Bremspunkte und den Kurvenausgang konzentrieren, denn das sind unsere Stärken."

Fotoquelle: Repsol

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