Weltmeister Jorge Lorenzo zeigte am Freitag, dass er um den Sieg kämpfen will

MotoGP 2013

— 30.08.2013

Silverstone: Lorenzo hält Marquez in Schach

Jorge Lorenzo hält Marc Marquez im zweiten Freien Training auf Distanz und markiert in Silverstone die Freitagsbestzeit - Stefan Bradl Neunter

Weltmeister Jorge Lorenzo hat sich nach seiner Niederlage in Brünn zumindest am Freitag in Silverstone zurückgemeldet. Im zweiten Freien Training stellte der Yamaha-Werksfahrer die Bestzeit in 2:02,734 Minuten auf. Erster Verfolger war WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Honda), der um 0,224 Sekunden langsamer war. Bemerkenswert an Lorenzos Zeit war die Tatsache, dass der Spanier diese Fabelzeit schon im dritten von insgesamt 18 Umlaufen aufstellte. Lorenzo startete explosiv in das Training. Schon in Brünn zog der zweifache Silverstone-Sieger nach einem Granatenstart in den ersten Runden leicht davon.

Hinter Lorenzo folgten die Honda-Fahrer. Vizeweltmeister Dani Pedrosa war langsamer als Marquez und reihte sich als Dritter ein. Pedrosa fehlte eine knappe halbe Sekunde auf die Lorenzo-Bestzeit. Ab Platz vier folgte die dichte Verfolgergruppe, die rund sieben Zehntelsekunden Rückstand hatte. Diese Gruppe wurde von Alvaro Bautista (Gresini-Honda) angeführt. Viel Arbeit wartete auch auf Valentino Rossi. Der Superstar war über weite Strecken rund um Position zehn zu finden.

Rossi fuhr in der ersten Trainingshälfte auch mit den härteren Reifenmischungen vorne und hinten. Mehrere Fahrer probierten bei leicht bewölktem Himmel und Sonnenschein beide Reifensorten aus. Gegen Ende hin steigerte sich Rossi, der zum ersten Mal mit der Yamaha in Silverstone fährt, und drang auf Platz fünf nach vor. Lokalmatador Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) war einen Tick langsamer als Rossi und wurde Sechster. Dahinter folgte der schnellste Ducati-Vertreter.

Andrea Dovizioso, der den Großen Preis von Großbritannien schon gewonnen hat, allerdings in Donington, steigerte sich im Vergleich zum Vormittag deutlich und drückte seinen Rückstand auf neun Zehntelsekunden. Damit kam der Italiener auf Position sieben. Sein Teamkollege Nicky Hayden wurde Zehnter. Ebenfalls in den Top 10 zu finden waren Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) und Stefan Bradl (LCR-Honda).

Der Deutsche hatte am Freitag Mühe und lag zeitweise auf dem elften Platz. Gegen Trainingsende fand Bradl noch etwas Zeit und verbesserte sich hinter Smith auf Rang neun. Sein Rückstand auf die Spitze betrug eine Sekunde. Bester CRT-Vertreter war auch am Nachmittag Aleix Espargaro (Aspar) mit der Aprilia als Elfter. Die CRT-Bikes konnten auf der 5,9 Kilometer langen und schnellen Strecke nicht mit den Prototypen mithalten, aber alle Fahrer waren innerhalb der 107 Prozentmarke.

Espargaro fehlten 2,3 Sekunden auf Lorenzo. Dafür hielt er das Pramac-Ducati Duo in Schach. Andrea Iannone müht sich weiterhin mit Schulterschmerzen, während Michele Pirro von den Anstrengungen der vergangenen Woche erschöpft ist. Pirro reiste direkt nach dem Grand Prix von Brünn nach Misano und setzte die Testfahrten mit dem Ducati Labor-Bike fort. Nun muss er an diesem Wochenende den nächsten Grand Prix statt dem verletzten Ben Spies fahren. Pech hatte am Nachmittag Bryan Staring (Gresini). Der Australier stürzte in Kurve zwölf von seiner FTR-Honda und humpelte mit Hilfe der Streckenposten davon.

Fotoquelle: Yamaha

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