Weltmeister Jorge Lorenzo fuhr eine konstant gute Pace

MotoGP 2013

— 30.08.2013

Lorenzo zuversichtlicher als in Brünn

Weltmeister Jorge Lorenzo sieht nach den Freitagstrainings Siegchancen in Silverstone - Seine Pace ist im Vergleich zu Brünn besser

Jorge Lorenzo ist nach der Niederlage in Brünn entschlossen in das Rennwochenende in Silverstone gestartet. Im ersten Freien Training war der Yamaha-Werksfahrer sofort auf Tempo und wurde am Ende nur noch von Marc Marquez (Honda) um zwei Zehntelsekunden abgefangen. Am Nachmittag startete Lorenzo sofort extrem schnell und stellte schon in seiner dritten Runde die Tagesbestzeit auf. "Ich war am Nachmittag nicht um viel schneller, sondern nur um zwei Zehntelsekunden. Meine Pace war aber konstanter", streicht der Weltmeister den entscheidenden Faktor hervor.

"Im Vergleich zum Vormittag hat sich die Performance der Fahrer stark geändert. Es kann also sein, dass das auch morgen der Fall ist. Wir sind nahe am Rundenrekord dran und haben einige Möglichkeiten, um am Sonntag um den Sieg kämpfen zu können." Lorenzo war am Freitagabend deutlich besser gelaunt als noch vor sieben Tagen in Tschechien. Er spürt, dass ein dritter Silverstone möglich ist. "Es ist aber noch zu früh. Im Vergleich zum ersten Trainingstag in Brünn bin ich aber zuversichtlicher."

"Wir haben den Bremsvorgang verbessert, zumindest versuchen wir das. Wir müssen da viel machen, aber ich bin zuversichtlich, weil meine Pace im Vergleich zu den anderen Fahrern etwas besser ist." Im zweiten Freien Training waren hinter Lorenzo drei Honda-Fahrer zu finden. Wäre es eine große Hilfe, wenn auch die anderen Yamaha-Fahrer schneller wären? "Das ist nicht Fußball", wiegelt Lorenzo ab.

"Wir sind im gleichen Team und haben das gleiche Motorrad, aber unter normalen Umständen hat man keine Hilfe von den anderen Yamaha-Fahrern. Das ist auch bei Marc und Dani der Fall. So ist der Motorradsport." Technisch hat sich durch den engen Zeitplan im August nichts verändert. "Wenn dieses Rennen zwei Wochen später wäre, hätten wir vielleicht neue Teile. Wenn drei Rennen hintereinander stattfinden, ist es sehr schwierig, die Entwicklung voranzutreiben", meint Lorenzo.

"Persönlich finde ich es aus Fahrersicht aber besser, wenn man drei Rennen hintereinander hat, weil ich mich körperlich stärker fühle." Am vergangenen Montag hängte Yamaha noch einen Testtag in Brünn an. Auf das neue Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung müssen die Fahrer aber weiterhin warten. Weiß Lorenzo, wann der erste Renneinsatz erfolgen wird? "Nein, aber wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten", sagt er mit einem schelmischen Grinsen.

"Wir wissen, dass es besser ist, aber um wie viel es besser ist, wissen wir nicht. Man fühlt sich damit komfortabler." Nun liegt der Fokus auf Silverstone. Im Training deutete sich ein Duell Lorenzo gegen Marquez an. "Ich kümmere mich nicht darum, Marcs Lauf zu brechen. Ich will nur das Rennen gewinnen. Nach diesem Rennen können wir uns auf etwas Anderes konzentrieren. Ich muss mich jetzt auf diesen Sieg konzentrieren. Dann sieht es in der WM vielleicht auch etwas besser aus. Wenn ich hier nicht gewinne, dann wird der WM-Titel immer unmöglicher."

Fotoquelle: Yamaha

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.