Marc Marquez fühlt sich in Silverstone mit der MotoGP-Honda wohl

MotoGP 2013

— 30.08.2013

Marquez: "Fühlte mich von Beginn an wohl"

Marc Marquez ist auch in Silverstone stark und fühlt sich trotz der Bodenwellen wohl - Der WM-Führende macht Jorge Lorenzo als stärksten Gegner aus

Marc Marquez (Honda) startete auch das Silverstone-Wochenende extrem stark und fuhr in den ersten beiden Trainings schnelle Zeiten. Das erste Freie Training beendete der Honda-Werksfahrer als Schnellster, im zweiten musste sich der WM-Führende um zwei Zehntelsekunden Jorge Lorenzo (Yamaha) geschlagen geben. "Ich bin zufrieden, weil ich mich von Beginn an gut fühlte. Als ich hier ankam, war ich etwas unentspannt, weil ich im Vorjahr zu kämpfen hatte und nicht wusste, wie es mit einem MotoGP-Motorrad sein wird."

"Ich versuchte, ruhig zu bleiben und es langsam anzugehen", beschreibt Marquez seinen Trainingstag. "Am Vormittag fühlte ich mich sofort gut, wir starteten auf einer guten Basis. Das war sehr wichtig. Schlussendlich fühlte ich mich auf dem Motorrad wohl. Am Nachmittag fuhr ich um eine Sekunde schneller. Wir mussten die Abstimmung etwas anpassen, was aber normal ist. Hier gibt es viele Bodenwellen und wir müssen die Abstimmung daran anpassen. Generell bin ich zufrieden, weil wir auf einem guten Weg sind."

Im Gegensatz zu einigen anderen Fahrern fuhr Marquez am Freitag nur mit den weichen Reifenmischungen von Bridgestone. "Ich bin nur mit dem weichen Hinterreifen gefahren. Es kommt darauf an, wie das Wetter morgen ist, vielleicht werde ich den harten Reifen probieren. Generell fahre ich aber mit dem weichen Reifen", sagt der Spanier über seine Reifenwahl. Lorenzo bestimmte am Freitag zwar das Tempo, doch Dani Pedrosa war als Dritter nur um weitere zwei Zehntelsekunden langsamer als Marquez.

Wenn sieht der Rookie als seinen Hauptgegner an? "Im Moment Jorge, denn seine Pace ist sehr gut. Bei Dani weiß man nie. In Brünn sah es so aus, dass er Mühe hat, aber im Rennen war er dann fast schneller als ich. Es bleiben aber noch zwei Freie Trainings und viel Streckenzeit." Deshalb deutete sich am Freitag ein Duell Marquez gegen Lorenzo an. "Am Nachmittag war Jorge von Beginn an sehr schnell. Bei meinem zweiten Versuch haben wir etwas probiert, was mir nicht gefallen hat", geht Marquez ins Detail.

"Wir müssen uns trotzdem noch verbessern. Ich fühlte mich aber gut und im Vergleich zu Jorge war meine Pace dann nicht so schlecht. Wir müssen noch zwei Zehntelsekunden finden, damit wir bei ihm sind. Wir sind aber näher dran, als wir ursprünglich gedacht haben, denn es ist eigentlich eine Yamaha-Strecke." Vor dem ersten Trainingstag bestand etwas Zweifel, ob Marquez in Silverstone auch so stark wie in den vergangenen vier Rennen sein würde, denn in der Moto2 war er auf dieser Strecke nicht überragend.

"Der größte Unterschied besteht in den Richtungswechseln", vergleicht Marquez die Moto2 und die MotoGP. "Wir sind viel schneller. Das Motorrad ist auch schwerer. Mit der Moto2 hatte ich hier starkes Chattering. Mit der MotoGP hatte ich heute gar kein Chattering, weshalb es ein ganz anderer Kurs ist. Ich habe es jetzt mehr genossen. Der Kurs ist sehr groß, wodurch man die Linien verändern kann. Trotzdem bleibt die Rundenzeit ungefähr gleich."

"In jedem Jahr ist es hier etwas anders, denn es gibt immer mehr Bodenwellen auf den Ideallinien. Deshalb muss man sich andere Linien suchen. Man kennt eine Strecke aber nie perfekt, denn man will immer mehr Runden fahren. 2010 (125er-Klasse; Anm. d. Red.) fühlte ich mich hier sehr gut, nur in den beiden Moto2-Jahren war es hier schwierig. Ich weiß aber nicht warum. Mit der MotoGP genieße ich es wieder. Es ist eine schöne Strecke. In einigen Kurven muss man viel auf der Reifenflanke fahren, wo Yamaha vielleicht etwas besser ist. Wir sind aber bei Richtungswechseln, den Bremspunkten und am Kurvenausgang besser."

Fotoquelle: Repsol

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