Valentino Rossi ist mit dem Trainingsauftakt in Silverstone zufrieden

MotoGP 2013

— 30.08.2013

Rossi "recht glücklich mit dem Verlauf des Trainings"

Nach Platz fünf am Freitag in Silverstone zieht Valentino Rossi ein positives Fazit. Setup-Änderungen an der Yamaha zahlen sich in Großbritannien aus

Den ersten Trainingstag zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone beendete Valentino Rossi in der MotoGP auf Position fünf. Am Nachmittag fuhr der Italiener im zweiten Freien Training eine Zeit von 2:03.480 Minuten und war damit rund siebeneinhalb Zehntelsekunden langsamer als sein Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo. Anschließend zog Rossi ein positives Fazit. "Ich bin recht glücklich mit dem Verlauf des Trainings, denn es ist für mich das erste Mal, dass ich mit der Yamaha auf dieser Strecke gefahren bin. In den vergangenen beiden Jahren habe ich auf dieser Strecke sehr gelitten, es waren sehr schwierige Wochenenden", blickt Rossi auf die Ducati-Jahre zurück.

"Aber nun habe ich ein wesentlich besseres Gefühl und fühle mich wohl auf der M1. Dies Strecke ist fantastisch, ich mag sie sehr. Sie ist schwierig, aber sie macht eine Menge Spaß, vor allem bei diesen Wetterbedingungen, die für England sehr gut sind", so der 34-Jährige über die trockenen Bedingugen. Am Freitag probierten Rossi und Yamaha verschiedene Setup-Varianten aus: "Wir haben viel an der Abstimmung gearbeitet und haben sie im Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen verändert, vor allem um uns am Kurveneingang zu verbessern."

Das zahlte sich aus: "Beim Bremsen und Einlenken bin ich nicht so schlecht. Ich kann aber meinen Fahrtstil noch verbessern. Wir haben aber noch ein paar Probleme und werden morgen noch einige Sachen ausprobieren. Im zweiten Freien Training fuhr ich gute Rundenzeiten und hatte einen guten Rhythmus. Am Ende haben wir noch etwas ausprobiert, was schlecht war", fasst der neunmalige Weltmeister den ersten Trainingstag zusammen.

Einziger "Makel" war der deutliche Rückstand auf seinen Teamkollegen Lorenzo. Doch hierfür hat Rossi eine Erklärung: "Jorge hat den weicheren Reifen ausprobiert, ich bin den harten gefahren. Jorge kann den Vorteil des neuen Reifens vor allem am Beginn des Trainings gut ausnutzen", so Rossi. Außerdem weißt er darauf hin, dass Silverstone eine Lorenzo-Strecke ist: "Wir wissen spätestens seit dem vergangenen Jahr, dass Jorge hier in Silverstone sehr stark ist."

Am Samstag erwartet Rossi im Qualifying aufgrund der langen Strecke mit Rundenzeiten von über zwei Minuten Turbulenzen: "Wenn du in 15 Minuten zwei Reifensätze nutzen willst, geht dir die Zeit aus. Daher wird es morgen sehr schwierig und mehr denn je wichtig, eine freie Runde zu erwischen. Außerdem sollte dir keiner folgen, denn der Windschatten ist hier ein großer Vorteil. Morgen könnte also jeder auf den anderen warten."

Fotoquelle: Yamaha

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