Valentino Rossi sieht noch Steigerungspotenzial für das Rennen

MotoGP 2013

— 31.08.2013

Rossi: Startplatz gut, Rückstand zu groß

Valentino Rossi zieht in Silverstone einen Startplatz in der zweiten Reihe an Land - Der Rückstand des Yamaha-Werksfahrers war mit 1,5 Sekunden aber zu groß

Superstar Valentino Rossi qualifizierte sich für den Grand Prix von Großbritannien in Silverstone für den sechsten Startplatz. Damit wird der Italiener aus der zweiten Reihe angreifen. Mit der Platzierung ist Rossi zufrieden, aber der Rückstand auf die Spitze betrug 1,418 Sekunden. Eine Welt im modernen Rennsport. "Am Nachmittag ist es für mich besser gewesen, denn wir haben die Abstimmung deutlich verbessert. Bis heute Vormittag war ich nicht schnell genug, zudem hatte ich keine Pace, denn nach zwei, drei Runden rutschte ich zu stark herum", berichtet Rossi seine Schwierigkeiten.

"Dadurch wurde die Reifentemperatur zu hoch und ich musste langsamer machen. Am Nachmittag war es nicht so schlecht, weil wir die Konstanz deutlich verbessern konnten. Ich kann konstant 2:03 Minuten fahren, was aber nicht fantastisch ist. Die Jungs an der Spitze sind schneller als ich, aber ich bin nicht so weit weg." Deswegen will Rossi noch einen Fortschritt schaffen, um die Chance auf einen Podestplatz zu wahren. "Ich habe weiterhin Probleme, vor allem in zwei, drei Kurven über Bodenwellen."

"Wir müssen uns morgen noch verbessern und versuchen konstant schneller werden. Wir können noch etwas ausprobieren", zeigt sich der Routinier optimistisch. Sein Fazit nach dem Qualifying fällt deswegen gemischt aus: "Meine Platzierung im Qualifying ist nicht so schlecht. Die zweite Startreihe ist sehr wichtig. Ich habe auch meine Rundenzeit verbessert. Natürlich bin ich mit dem Rückstand nicht glücklich."

"Lorenzo und Marquez waren unglaublich schnell, eineinhalb Sekunden schneller als der Streckenrekord. Sie haben eine fantastische Leistung gezeigt. Für das Rennen müssen wir noch einen Fortschritt schaffen, aber der Nachmittag war heute gut. Aus der zweiten Reihe zu starten ist nicht so schlecht. Wir müssen abwarten, wie die Streckentemperatur morgen ist, dann treffen wir die Reifenwahl."

Zuletzt in Brünn äußerte Rossi Kritik am aktuellen Qualifikationsmodus. Obwohl eine Runde in Silverstone mit 5,9 Kilometern sehr lang ist, hatte der Yamaha-Werksfahrer diesmal keine Probleme. "Ich versuchte etwas zu riskieren, denn ich wollte nicht wie in Brünn im Verkehr landen. Es war eine gute Strategie. Mit dem zweiten Reifen konnte ich meine Rundenzeit zudem verbessern. Ich habe etwas riskiert, denn Dovizioso und Bautista waren kurz hinter mir. Am Ende bin ich aber glücklich."

Rossi ist an diesem Wochenende zum ersten Mal mit der Yamaha in Silverstone unterwegs. Nach den beiden schwierigen Versuchen mit Ducati freundet er sich langsam mit dem umgebauten Traditionskurs an. "Diese Strecke ist fantastisch. Mit jedem Training genieße ich diese Strecke mehr. Es ist eine tolle Strecke, denn man kann mit der MotoGP mehr als 100 Prozent fahren. Es ist sehr schnell und unglaublich, weil ich glaube, diese Strecke hat viele schwierige Kurven."

"In manchen Kurven gibt es auch tiefe Bodenwellen, wodurch man nicht die Ideallinie nehmen kann. Außerdem muss man unglaublich konzentriert fahren. Es ist sehr schwierig, aber es gefällt mir sehr gut. Ich glaube, dass ich mich noch steigern kann, denn es gibt Kurven, in denen ich noch die richtigen Linien finden muss."

Fotoquelle: Yamaha

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