MotoGP 2013

— 01.09.2013

Schmerzen und Verunsicherung: Pramac im Niemandsland

Andrea Iannone und Michele Pirro hatten in Silverstone wieder einmal die rote Laterne der Prototypen inne und hadern mit ihrer Leistung



Für die Pramac-Piloten war England in diesem Jahr keine Reise wert. Andrea Iannone und Michele Pirro beendeten das Rennen der MotoGP zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone lediglich auf den Plätzen elf und zwölf. Damit waren die beiden Italiener mit deutlichem Abstand die langsamsten Prototypen-Fahrer. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) kam mehr als eine halbe Minute vor den beiden Ducati-Piloten ins Ziel. Zudem wurden Iannone und Pirro von CRT-Ass Aleix Espargaro (Aspar) geschlagen.

Die Gründe für das schwache Abschneiden der Pramac-Piloten waren unterschiedlich. Iannone macht weiterhin seine Schulterverletzung zu schaffen, die er sich bei einem Sturz am Sachsenring zugezogen hatte. "Das größte Problem ist derzeit meine Schulter, die wirklich weh tut. Seit fast einen Monat nehme ich ständig viele Schmerzmittel ein; mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie überhaupt noch wirken", sagt der Italiener.

Somit stand das Rennwochenende in England unter keinem guten Stern: "Das war ein wirklich schwieriges Wochenende. Ich habe wie immer versucht mein Bestes zu geben, aber es war nicht einfach. Ich war immer ziemlich weit von der Spitze und auch von den anderen Ducati-Fahrern entfernt", muss Iannone eingestehen.

"Ich bin nicht glücklich wie es gelaufen ist, aber ich weiß, dass ich jederzeit mein Bestes gegeben habe", tröstet sich die Italiener, der bis zum Heimrennen in 14 Tagen in Misano an seiner Genesung arbeiten möchte: "Ich werde jetzt die kurze Erholungspause vor Misano nutzen. Ich werde mit meinem Physiotherapeuten an der Kräftigung und Mobilität meiner Schulter arbeiten und hoffe in Misano zumindest bei 80 oder 90 Prozent zu sein, denn ich wäre vor meinen heimischen Fans gerne fit."

Hängende Köpfe gab es auch auf der anderen Seite der Box. "Heute morgen habe ich mich auf dem Motorrad gut gefühlt, daher ist es schade, dass die Dinge so gelaufen sind", sagt Pirro, den ein Sturz im Warmup aus dem Konzept brachte. "Ich fühlte mich gut, bis ich unerwartet stürzte. Ich musste im Rennen das zweite Motorrad verwenden, und durch die unterschiedliche Abstimmung und das fehlende Vertrauen nach dem Unfall am Morgen war ich wieder langsamer."

Zu Beginn des Rennens fiel der Ducati-Testfahrer, der in dieser Saison zudem fast ständig als Ersatz von Ben Spies einspringen muss, mitten ins Feld der CRT-Motorräder zurück. Doch schließlich kam Pirro doch noch halbwegs in Schwung. "Glücklicherweise machte ich gegen Mitte des Rennens einige Positionen gut und fand einen guten Rhythmus. Vielen Dank an das Team für die Vorbereitung des Motorrads für das Rennen. Ich hoffe, dass es in Misano deutlich besser läuft."

Fotoquelle: Pramac



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